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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
244
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Har

wappnete den Arm aufhob. S) Der Blechschurz (Krebs;l'sssettes) ging vom Gürtel bis auf den Schenkel und bestand ausüber einander greifenden, 6 Zoll breiten Blechen. Die Schcn-kclstücke ((missimäs) 10) waren durch 11) die Knicschilder(deuouillisi'izs) mit 1H den Beinschienen (Losves) vereinigt.Anstatt des Harnisches trug man auch wohl einen Panzer (Hotte60 mnilles) ohne Ermel, der bis an die Knie reichte und ans ei-sernen, ineinander geflochtene» Ringen bestand. Die Bogenschü-tzen und nachhcrigcn Musketiere trugen öfters auch nur einenhalben Panzer (Evr-oelet), der nicht so tief herabreichte undbloß die Brust bedeckte, oder auch wohl noch mit einem be-sondern Rückenstück verbunden ward. War das Ganze aus star-ker» — wohl doppelten — Stahlringcn und mit Ermcln, hieß eSein Panzerhemde (Ick-mdo-u) und ward über ein mit Pferde-haaren gestepptes Wammö (Lamlmsson) gezogen, unter dem sichvorn noch ein, aus starkem Eisen geschmiedetes Bruststück befand.Ucber das Panzerhemde oder den Harnisch ward öfters nochvon Fürsten und großen Herren ein reich gestickter Waffenrockohne Ermel getragen. Die Rüstung vollendete 13) das Schild,von viereckiger oder runder Form, aus Ruthen geflochten, oderaus leichtem Holze verfertigt und mit Blech überzogen. Als mauendlich das Zwecklose dieser beschwerlichen Rüstung nach der allge-meinen Einführung des Feuergewehres einsah, kam sie gänzlichaus dem Brauch, und bei dem Krieger trat Schnelligkeit an dieStelle der Kraft.

Harze sind Säfte des Pflanzenreiches, die an deck Luft zu«festen, brennbaren Korpern erharten, im Wasser nicht, wohlaber im Weingeist und in Oelen sich auflösen. Durch Reiben be-kommen sie Elektricität; auch verbinden sie sich mit elcktro - positi-ven Körpern: Alkalien, Erden und Mctalloovdeu, nach bestimm-ten Verhältnissen, um salzartigc Verbindungen zu bilden. Manunterscheidet die Harze in harte, die spröde, muschelförmigauf dem Bruch und im Aether unauflöslich sind; in weiche oderValsamharze, die a» der Luft nicht eintrocknen und sich imAerher auflösen; endlich in die leicht auflöslichcn, grünen Wachs-harze.

Harzelektricität, auch negative E., wird diejenigeElektricitat genannt, welche sich in dem mit wollenem Zeuge ge-riebeneu Harz entwickelt, zum Unterschied von der positivenoder Glas elektricitat, welche man durch ähnliches Reibendes Glases erhält. Der elektrische Zustand der Körper wirdnämlich aus dem wechselseitigen Anziehen oder Abstoßenderselben erkannt, je nachdem sie ungleichartig oder gleich-artig elektrisch sind; woraus dann zwei verschiedene Arten