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Hiervon gehören 28 zur ersten, 24 zur zweiten Klasse, 20 sindLehrlinge. Die Kompagnien sind aber seit 1815 ans 48 Manngesetzt, ohne die Offiziers.
Auster jenen Handwerkern war noch eine Kompagnie Vüch?senmacher, von derselben Stärke, bestimmt den Armeen zn fol-gen, nm das Fenergewehr in brauchbarem Stande zn unterhalten;'diese wurden r810 auf 5 Kompagnien vermehrt, 1814 aber gänz-lich aufgehoben.
Man hat in der Folge auch bei den ander» europäischen Ar-meen die Einrichtung der Handwerker-Kompagnien angenommen,durch die man den wesentlichen Vorthcil erhalt, die Artilleric-gcrärhe besser, genauer nach den gegebenen Mustern bearbeitetund wohlfeiler zu bekommen, als es durch Accorde mit bürger-lichen Handwerksmeistern möglich ist. Bei der sächsischen Artil-lerie besteht eine Handwerker-Kompagnie aus 1 Capitain; 1 Lieu-tenant; 12 Stellmachern oder Wagnern; 12 Sattlern; 32 Schmie-den; 6 Schlossern; 1 Büchsenmacher; 1 Büchscnschafter; zusam-men 04 Mann. Bei den 9 Brigaden der preußischen Artilleriebefinden sich auch 9 Handwerker-Kompagnien von derselben Stärkewie die Artillerie-Kompagnien. Sie befinden sich in den ver-schiedenen Festungen vertheilt, wo sie alles, was zu dem Geschützund seinem Fuhrwesen geHort, unter Aufsicht ihrer Offiziere nachChabloncn verfertigen. Der Meister bekommt dafür eine Vergü-tung von (si Rthlr., und der Geselle von '/x Rfhlr. täglich, wofürsie 10 Stunden arbeiten. Die fertigen Wagen und Geräthschaf-ten werden dann von der Geschützkommission (einer Anzahl dazukommandirtcr Artillerieoffiziere) untersucht, und nachher an denArtillericdepot abgeliefert.
Hctl'Nlfcs), vollständiger (rZwmui-e oder Haimois), be-griff ehemals alles, was zur Deckung des Ritters gegen Stichund Hieb diente. Die dazu gehörenden einzelnen Stücke waren1) der Helm, der das ganze Gesicht verdeckte, und vorn geöffnetoder geschlossen werden konnte. Leichtere Kopfbedeckungen, diedas Gesicht frei ließen und kein Hals stück hatten, wurden vonden leichten Reitern und von der Infanterie getragen. Sie hie-ßen Sturm - oder Pickelhauben (tladassm; Itaeiner; ?otäs Lapelline; Lalacln; Mewiuu). 2) Der Ringkragen(Hausse - col), der den obern Theil der Brust bedeckte, und dadurchden Helm mit dem Harnisch vereinigte. 3) Die Schulterstücke.4) Die Armsch ieu en und 5) die Blech hand schuhe schütztenden Arm und bedürfen keiner weitern Erläuterung. 6) DerBrust Harnisch (Luirasse), war von dem stärksten Blech ge-schmiedet und verband sich mit 7) dem Rückenstück (Dosiere).Die Zusammenfügnng mit den Armschienen vorn ward durch8) die Achse lschilder (Doussets) verdeckt, wenn der Ge-
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