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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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machen. Dieses Zusatzes bedarf cS jedoch nicht, da die aus dem ver-brannten Schießpulver entwickelten Gase selbst einen schädlichenEinfluß auf das thicrische Lebe» äußern; ja der Stickstoff unddie Kohlensaure in fest verschlossenen Räumen augenblicklichtobten könne». Die Chemiker theilcn die Gifte in 1) korro-sive oder atzende; 2) in zusammenziehende; 3) in brennende —wohin auch Chlorine, Salzsänrcgas, schweflichsanres Gas, sal-petrigsanreö GaS und salzsanre Dampfe gehören — 4) in be-täubende — worunter Wasscrstoffgas, Stickstoff und Stickstoff-vryd sind — 5) in narkotisch brennende, welche nebst vielen Vcge-tabilicn die Kohlensäure einschließen — t>) in Fänlniß erregende,zu denen der Schwefelwasserstoff gehöret.

Gkcts entstehet durch die chemische Verbindung der Kie-selerde mit Natron oder Kali in hoher Temperatur, wo-durch sie in flüssiger Gestalt erscheinen und sich in einen durch-sichtigen, glänzenden, höchst spröden Körper verwandeln.

Gleichgewicht entstehet durch die gleich starke undgleichzeitige Wirkung zweier Kräfte in entgegengesetzter Richtungans einen und eben denselben Punkt oder Körper, daß ihreWirkungen sich wechselseitig aufheben, und der Körper in Ruheverbleibt. Sind die Kräfte aber nicht gleich stark, wird diekleinere der größer» nachgeben müssen, und der Körper oder dasSystem der Bewegung der letztern folgen. Es kann demnachhier kein Gleichgewicht stattfinden; eben so wenig, als indem Falle, wo die beiden Kräfte einander nicht direkt entgegen-wirken, sondern wo ihre Direktionen in einem Winkel zusammen-treffen, der nun die neue Richtung bestimmt. Eben so, wie beifesten Körpern, findet auch bei flüssigen ein Gleichgewichtstatt, wobei die große Beweglichkeit ihrer Thcilchen mit inAnschlag kommt, die jeder noch so geringen Kraft weichen, umdem natürlichen Gesetz der Schwere zu gehorchen, sobald sienicht durch eine entgegengesetzte Kraft oder durch ein nicht zuüberwindendes Hinderniß gehindert werden. So jede, durch dieWände eines Gefäßes aufgehaltene tropfbare Flüssigkeit;so eine Anzahl ihrer Bestandthcile, die man sich in der großenMasse als einen, zwischen festen Wänden eingeschlossenen Kanalgedenken kann, nnd die sich hier — ähnlich der sogenanntenKanalwage — stets in gleicher Höhe mit einander zu haltenstreben, weil die Schwere der, in einem aufrecht stehenden Schen-kel enthaltenen Masse auf die unten in der horizontalen Röhrebefindliche drückt, nnd eine eben so schwere Menge derselben indem andern Schenkel emportreibt. Würde sie jedoch durch ei-nen festen Boden in der horizontalen Röhre daran gehindert,so ist klar, daß dieser Boden einen Druck zu erleiden hat, derdurch seine Fläche und durch die Schwere der, im aufrecht