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Transport: 28550 Fr.2 Loßeisen, eiserne Pfropfe und andere Werkzeuge
zum Gießen . 2000 —
30550 Fr.
oder gegen 8000 Rthlr.; doch glaubt G., daß man einen sol-chen Ofen wohl für weniger Geld herstellen konnte.
Es ist von hoher Wichtigkeit, einen neu gebauten Gießofennicht eher zu gebrauchen, bis er eine Zeit lang gestanden hat,und durch eingemachtes Feuer vollständig ausgetrocknet ist. Zudem Ende wird das Innere des Herdes mit regelmäßig aufge-setzten alten Lehmstcincn bis oben angefüllt, in denen zwei übersKreuz gehende, 9" weite Zugrbhren gelassen sind. NachdemAnfangs nur mit gelindem Feuer auf dem Roste geheizt ist,wird jenes nach und nach verstärkt, bis zum fünften Tage,wo der Ofen inwendig vollkommen glühet. Nun werden alleOeffnungen verschlossen und verstopft, damit der Ofen langsamerkaltet und nach etwa 10 Tagen geöffnet und zum Gießen an-gewendet werden kann.
Ist hierzu, nach oben S. 189 alles in Bereitschaft, so wirddas Metall — wenn es in Scheiben ist, aufrecht stehend — inden Ofen eingesetzt. Seine Menge richtet sich nach der Zahlund Schwere der zu gießenden Geschütze, wobei noch das Er-forderliche zu dem verlornen Kopf, und für den Abgang durchdas Ausbohren und Abdrehen des Rohres hinzugesetzt werdenmuß. Nehmen wir hier daS französische Geschütz zum Beispielan, wo die Durchmesser der Seele, oder die Kaliber der vier-undzwanzig-, sechzehn-, zwölf-, acht-, sechs- und vierpfündi-gcn Kanonen 5,6388; 4,93749; 4,47916; 3,91666; 3,54166und 3,1111 betragen; so bekommt man für die in den Ofenzu setzende Metallmasse, deren Zusammensetzung Artik. Legi-rnng gegeben worden.