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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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hing, die 8 Fuß von einander standen, oben durch Querhölzerverbunden und mit einem Dache bedeckt waren. Die Unterlagender Achse sind Gußeisen und bilden einen stumpfen Winkel, worinsich die Achse bewegt, die von hartem Stahl, wie eine stumpfeMesserschneide gestaltet ist. Das Pendel bilden große Holzblöcke,durch starke cylindrische Zapfen befestigt und mit zusammenge-schraubten eisernen Bändern umlegt. Es hangt an zwei breiteneisernen Stangen, die senkrecht heruntergehen und an vier andernrunden Stangen, die von der obern Ecke des Pendels schrägnach der entgegengesetzten Seite der Achse gehen, deren Entfer-nung von dem Schwerpunkte des Pendels ungefähr 10 Fuß, dasOscillationöcentrum aber noch 4" 3'" weiter ist. Das Gewichtdes Pendels, welches in Bewegung gesetzt, zu 30 Schwingungenin 56,2 Sekunden machte, betrug 7478 Pfd. engl.

Der Kaliber der sechspfündigeu Kanone war 3,66 Zoll.

Die Länge des Rohres 6 Fuß, das Gewicht desselben etwasüber 6 Ctnr.

Die Länge der Seele 5 Fuß 7^/s Zoll; die Entfernung derSchildzapfen vom Stoß 2,75 Fuß.

Der Durchmesser der Kugel 3,55 Zoll, und ihr Gewicht6'/.5 Pfd.

Die Pulverladung 2 Pfd.

Der Abstand der Fläche des Pendels von der Mündung derKanone war 30 Fuß. Der Barometer stand am 17 Juli 1815,dem Tage des Versuches, 29,9 Zoll; der Thermometer Mittagsauf 78° F., um 3 Uhr Nachmittags 73°. Der Schwingungs-bogen betrug zu Anfang des Versuches 5°; zu Ende desselben aber4° 3^. Das Resultat war das Mittel aus 5 Schuß, indem maufolgende Forstiel anwandte:

5,6727. f/st. Die Buchstaben haben die Bedeu-

tung, wie oben im II. A bschn. I. Theiles S. 171. Die Ent-fernung der abgeschossenen Kugel von der Achse des Pendels war139,8 Zoll, und die gefundene Geschwindigkeit der Kugel 1784,8Fuß.

Merkwürdig sind in Absicht dieses Gegenstandes die WorteGassendi's, eines alten Praktikers: „alle diese Ersahrungen„und die darauf gebauten Grundsätze aber werden unaufhörlich„durch die Veränderung der Ladungen:c. modificirt, und man„kann für's Erste nichts Besseres thun, als die Länge der Ge-schütze und die Ladungen nach der Beweglichkeit der Geschütze,„der Sicherheit bei ihrer Bedienung und dem vorgesetzten Zweck„bestimmen. In Praxi kommt es wenig auf die Geschwindig-keit der Projektilen an; man erhebe die Richtlinie, wenn die