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Geb
Die Gebläse, wie sie gegenwärtig bei den verschiedenenSchmclzhüttcn in Gebranch sind, finden sich oben im erstenTheile, 2 Absch». S. 148 angezeigct, ihre nähere Einrichtungist folgende:
1) Die hölzernen Bälge bestehen ans dem ans dem Ge-rüste unbeweglich liegenden Unterlasten Fig. 28, mit dem derkeilförmige Oberkasten vermittelst der eisernen Walze N -zu-sammenhängt, und dcfihalb bei dem Auf- und Niedergehen mitseinem Hinrerthcile 1! einen Bogen beschreibt, nach dem jenesabgerundet ist. An der äußern Seite des Unterkastens sinddie elastischen Wandleistcn befestiget, »in de» Balg luftdichtzu machen, wcßhalb sie durch eiserne Federn gegen die innerenSeiten des Oberkastens angedruckt werden, hier aber aucheine starke Reibung haben. Vor der Walze ist der Unter-kasten bedeckt und bildet dadurch den Balgkopf O, in dendie Deute eingeschoben ist, welche den Wind durch die Formin den Ofen führet. Unten ist der Wind fang ul angebracht,dessen Klappe sich bei dem Aufgehen des Balges öffnet, bei demNiedergehen desselben aber wieder schließe. Weil bei dieser äl-teren Einrichtung der Bälge nur die im Räume befindlicheLuft durch die Deute ZU in den Ofen gedrückt wird; hingegendas Innere des Untcrkastens LdlDdi noch nnbcnntzt bleibt, hatman einen zweiten Boden «/? im Unterkasten angebracht, dervorn auf dem untern liegt, hinten aber sich bis zur Oberflächeerhebt, und mit einem corrcspondircndcn Wind fange versehen,jedoch zu beiden Seiten desselben bei i und Ii abgesperrct ist,um das Zerstreuen des Windes unterwärts zu hindern. Manerlangt dadurch den Vorthcil, noch um de» halben Inhalt desUttterkastcns mehr Wind in den Ofen zu bringen. Faßtezum Beispiel der Ob er kästen 50 W. F. Wind, und wäre derInhalt des Untcrkastens 15 W. F., wurden ohne den dop-pelten Boden des letzter», bei jedem Hube nur 85 W. F. Windin den Ofen getrieben, diese Menge aber würde nun auf 42'/-W. F. erhoben, welches in jeder Minute 340 anstatt 280 W. F.betragen würde. Die ledernen Blasebälge haben ziemlich die-selbe Einrichtung wie die hölzernen, geben aber eine» gleichför-migen, Luftstrom, obgleich beide den Fehler mit einander gemeinhaben, den Wind nur stoßweise in den Herd zu bringen. Umdiesem Uebcl abzuhelfen, hat man bei ihnen die Wind kästen,Kondensatoren und Regulatoren angebracht, die denWund aus den Bälgen anfnehmcn, sammeln und einen gleichför-mngcn Strom in den Ofen leiten. Um letzteres mit mehr Kraftund Wirksamkeit zu thun, ist gewöhnlich der Deckel des Kondcn-fators in dem untern, luftdichten Gefäße beweglich und mit ei-nem Gewichte beschweret, damit er bei Verringerung der Lnftmengc,dieselbe zusammen preßt und verdichtet, bei dem Anwachsen der