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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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Gas Geb 199

sichtige und bewegliche Flüchtigkeit selbst Aether zähe und bligerscheinen ließ. ES ist wohl kein Zweifel, daß es in der Folgegelingen wird, auch noch die übrigen Gase, wenigstens dengroßem Thcil derselben, in tropfbare Flüssigkeiten zu ver-wandeln.

Das in Hinsicht der Eigenschaften der vornehmsten GaS-arten dem oben, im ersten Theile Gesagten noch etwa Bei-zufügende sehe man unter den zugehörige» Artikeln.

Gebt rgs-Artillerie erschien auch den Englandernin den spanischen Feldzügcn uothwendig; sie führten in dieserHinsicht 284 Pfund schwere dreipfündige Kanonen auf Galop-per-Lafettcn, die von 2 hinter einander gespannten Manlthicrengezogen wurden. Jedes derselben trug noch 24 Schuß in 2kleinen Kasten auf seinem Packsattel, und ein drittes Maul-thicr führte 54 Schuß in 2 größeren Kasten. ES wurden auchwohl das Rohr von Einem Maulthicr, die Lafette von demzweiten, und 54 Schuß von dem dritten getragen.

Bei der schwedischen Artillerie ist der leichte Helwigscheeiserne Sechspfünder von 415 Pfund Schwere, 14 Kaliber,oder 4,3 schwedische Fuß lang, am Stoß 0,15H am Voden-stück 0,1/, und im langen Felde 0,06 stark. Die Ladung be-tragt 1'/- Pfund.

Die Franzosen ließen 1807 in Turin 30 dreipfündige Gc-birgSkanonen gießen, 11 Kaliber 2 Fuß 7 Linien lang, hintenam Stoß 5" 10'//" im Durchmesser, hier 16 Lin. Metallstarke,vorn aber 8 Lin. Der Visirschuß erhob sich 40 Minuten überden Horizont, und trug mit 'F Kngelschwere Ladung 589Schritt, mit '/> Kngelschwere aber 640 Schritt. Das Gewichtdes Rohres war 160 Pfund; das der Lafette 204 Pfund; derRücklauf 15'/. Fuß. Von Minute zu Minute mit 1 Pf.Pulver abgefeuert, zeigten sich nach 574 Schüssen AuSfnrchun-gcn, die vom Zündgürtel sich bis 4 Zoll von der Achse der Schild-zapfen erstreckten und nach 624 Schuß das Geschütz unbrauch-bar machten. Mit dem 640sten Schusse zersprang das Rohr.Obgleich diese Kanonen nützlich schienen, wurden sie doch 1803auf Napoleons Befehl umgegossen.

Gebläse erfordert bei dem Schmelzen folgende Eigen-schaften, um seine Bestimmung zu erfüllen: 1) Mit möglichsterKraftersparniß die uothige Menge Luft in den Ofen zu brin-gen; 2) daß dieses zugleich auf eine durchgangig gleichförmigeWeise geschiehet; 3) man muß den Lnftstrom, den Umstandenangemessen, willkürlich verstarken oder verringern kbiincn; 4) dieLuft muß so dicht, und 5) so rein und trocken als möglich inden Ofen kommen; 6) es muß die Möglichkeit stattfinden,die Menge der in einer gegebenen Zeit in den Ofen gebrachtenLuft zu bestimmen.