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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
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Gam Gar

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zu Salpetersäure, oder bringt auch wohl Blausäure hervor.Schwefel wird wohl nubezweiselt durch die Fäulniß hervor-gebracht, vielleicht auch Kali oder Natron; doch fehlen hiernoch Beweise!

Gamboja Gummi, oder Gummi-Gutt ein ge-tr ockneter Saft zw eier Bäume a»S Indien (der (Rimo!>z>ul li^von hoher gelber Farbe, dicht und sprbde. Da es leicht imWasser anfldslich ist, dient es dem Zeichner als Pigment, in derVermischung mit Carinii, und Schwarz zur Holzfarbe.

Gänge heißen die horizontalen Zerklüftungen der Ge-birge, die in Hinsicht ihrer Mächtigkeit oder Höhe und ihrerLänge, sehr verschieden sind. Mit Mineralien verschiedener Artausgefüllt, dienen siez» Lagerstätten der Fossilien; das Gestein,womit diese nmgcbcn sind, heißt die Gangart.

Garns Hebel, ist nichts Anderes als eine Horizontal-winde Fig. 27., die man mit verschiedenen Abänderungen in denArsenalen findet. An der Welle tL, um die sich das Tan win-det, welches die Last bewegt, befindet sich ein Stirnrad L, dasauf seinem Umkreise eine eiserne Schiene mit Jahnen hat. Indiese Zähne greifen zwei eiserne Arme b', (7, die sich an dembeweglichen Drnckhebcl (9 > um sire Bolzen drehen. Man sicherleicht, daß sich der Arm b'11 in das Stirnrad einlegt, nnd dasselbeabwärts schiebet, sobald die eine Seite (R. des Drnckhebels nie-dergedrückt wird, während sich die andere Hälfte hebt, damit dasStirnrad unter dem zweiten Arme (.71 hingehen kann. Diesergreift dagegen in das Stirnrad nnd treibt es fort; wenn nundie andere Hälfte des Hebels L17 abwärts gedrückt wird,daß bl<7 in die Hohe gehet und der Arm INI die Zähne desStirnrades verläßt. Die Arme werden dabei durch die starkenFedern NN gegen das Stirnrad angedrückt; zwei in 0 und ?angebrachte Gewichte hingegen unterstützen die Bewegung desRadcS, indem sie die Arme hinten niederdrücken und dadurchihre vordere gekrümmte Schärfe aus den Zähnen des Rades he-ben. Um die Punkte zu bestimmen, wo die Arme zur leichtenBewegung der Maschine eingreifen sollen, wird H und I derge-stalt angenommen, daß ^L11 mit der Horizontale einen Winkel von20 — 25 Graden macht, wenn (91 vdllig wagerecht liegt, undungefähr UrLl — Zg Grad ist. Nachdem IIb' und 1(7 auf^11 und senkrecht gezogen worden, schneidet man jene erstenbeiden Linien durch die gleich langen Perpendikularcu blsslund I.IH wodurch man den Drehpunkt des Drnckhebels b! undvermittelst einer wagcrechten Linie durch denselben die Punkte? und (7 bekommt, wo die eisernen Arme angebracht werdenmüssen, damit sie mit gleicher Kraft wirken.

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