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in Hinsicht der Gabeldeichsel der wesentliche Nachtheil, daß beidem Umwerfen der Kanone an einem steilen AbHange, beidePferde mit großer Heftigkeit niederstürzten und das Sattel-pferd über das Gabelpferd — das auf der niederen Seiteging — hinweg geschlendert ward. Die Pferde waren zugleichdermaßen in die Geschirre oerwickelt, daß sie nicht ohne vieleMühe und Zeitverlust befreit werden komcken. Die deutsche La-fette, wo der Schwerpunkt der Protze tiefer liegt, fiel bei demnämlichen Versuche nicht so leicht um, und als es geschah, wur-den die Pferde wohl erschüttert, jedoch nicht niedergeworfen, wasbei der Gabel dnrch die Bewegung des in die Höhe gehendenArmes unvermeidlich ist. Jedoch anch bei dem Umwerfen einesDeichselfahrzeuges wird das oben am AbHange gehende Pferddurch die Zugstrange umgerissen, sobald die Brake oder Wagekeine Ortscheite hat, sondern auf der Deichsel fest ist, wiebei der englischen Artillerie. Die eben erwähnten Versuche ha-ben dicß gezeigt; dem Nachtheile konnte bloß durch Anbringender Ort scheite und durch die Anwendung längerer Zngsträngeabgeholfen werden.
Gabolitt -Erde auch Uttererde ist gcschmack- undgeruchlos, verschluckt das Wasser begierig, wird aber vondemselben nicht aufgelöst, so wenig als von ätzenden Alkalien,wohl aber in kohlensaurem Ammonium, und andern kohlensauremAlkalien. Sie besteht aus 1 Thl. Pttrium und 2 Thcilcn Sauerstoffund hat 4,842 eigentümliches Gewicht. Ihren Namen trägtsie von dem Prof. Gadolin, der sie 1794 in einem Steine ansYtterby in Schweden entdeckte.
Gahrung heißt die chemische Entmischung und Verän-derung vegetabilischer oder mineralischer Korper, unter dem Ein-flüsse der Wärme, der Luft und des Wassers. Ist ihr Produktsauer, heißt es die Essiggährung; gibt sie aber durch einenangemessenen Zusatz von Zuckerstoff einer Flüssigkeit die Eigen-schaft zu berauschen, pflegt man es eine Weingährung zunennen. Die faulige Gährung endlich (die Fäulniß)ist der letzte Grad der Auflosung weicher vegetabilischer und ani-malischer Substanzen, wobei sich eine Menge stinkender Gasar-ten entwickeln. Unter diesen macht die Kohlensäure denAnfang; sie wird nachher von dem entstehenden Ammoniumaufgenommen. Ihr folgt Wasserstoffgas, unter verschiede-nen Verbindungen, als gekohltes, geschwefeltes und alsgephoöp Hortes; letzteres scheint sich bei einigen Seefischen,selbst vor dem Anfange der Fäulniß zu entwickeln, wie sich ausihrem Leuchten im Dunkeln schließen läßt. Der Stickstofferscheint als Stickgas, oder verbindet sich mit dem Sauerstoff