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schaftlich, die Furchen im Geschützrohre zu erzeugen: ein zu wei-ches Stückmetall mW ein zu großer Spielraum der Kugel. Daherdie bessere Dauer der eisernen Kanonen, wenn das Gußeisensonst gereinigt und nicht zu spröde ist, um durch die Ausdehnungdes Pnlvergases bei dem Schusse zersprengt zu werden. Beimetallenen (bronzenen) Geschützen werden die Wände der Seeleganz besonders auch durch daS Einsetzen der Kugeln in einenhölzernen Spiegel vermittelst einer leinenen Kappe, wie bei dersächsischen Artillerie, oder durch Ueberziehen des Patronenbeu-tcls über Spiegel und Kugel, wie bei der preußischen Artilleriegegen das AuSfnrchen geschützt, weil die Kugel wahrscheinlich ge-hindert ist, eine rollende Bewegung anzunehmen, oder che siedas Rohr verlaßt, in demselben oben oder unten anzuschla-gen. Borkenstein (Versuch eines Lehrgebäudes der theoretisch-praktischen Artillerie) bezweifelt dieses mW glaubt, das Pnlver-gas gehe auch über die, mit dem Spiegel ans der untern See-lenstäche liegende Kugel hinweg, eben so gut, als ob kein Spie-gel vorhanden wäre; allein, die Versuche zu Donai 1786 be-weisen das Gegentheil, weil sich hier 2 vicrpsündige Kanonennach 2509 Schüssen mit Spiegeln im Kugellager nur 1,2""erweitert hatten, wahrend eine, ohne Spiegel geladene Ka-none Hesselben Kalibers schon nach 596 Schüssen dermaßen ans-gefnrcht war, daß die Kugeln in Stücke zersprangen, mW ^ Fußvon der Mündung die hier entstandene Furche durch eine Er-höhung ans der äußern Flache des Rohres sichtbar ward. DieKugel trennt sich allerdings noch im Rohre von dem SpiegelmW dieser fliegt gewöhnlich in 2 oder 3 Stücken aus demsel-ben; bei der — wenn auch nicht augenblicklichen, doch immernur durch unmerkliche Zeitabschnitte unterschiedenen, EntzündungmW Wirkung des Schießpulvers aber läßt sich durchaus nichtbestimmen, wann mW wo jene Trennung geschiehet? Man kann-sich bloß an die Erfahrung halten, mW dieser zufolge dem Spie-gel die oben erwähnten vortheilhaften Wirkungen für die Danerdes Rohres beimessen.
Eben so nachtheilig, als ein zu großer Spielraum der Ku-gel, wirken die Kartatschcnschüssc auf die Seele der Geschütze.Man hat aus diesem Grunde den Gebranch der Tranben ver-lassen, deren eiserner Spiegel mit seiner Spindel die innerenWände des Rohres auf eine ganz außerordentliche Weise zerriß;allein man hat sich wegen der großer» Perknssionskraft der Kar-tätschkngeln genöthigt gesehen, de» untern Spiegel von starkemSturzblech beizubehalten. Dieser, gemeinschaftlich mit der,durch das Pnlvergas schraubenförmig zusammen gedrehten Kar-tatschbnchse lassen tiefe Spuren mW Risse in dem Rohre zurück,die durch das so verschiedene Anschlagen der eisernen Kugelnnoch vermehrt und vergrößert werden; eine Wirkung, die sich
durch