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Eine 12pfündige preußische Fußbatterie bedarf demnach für134 Zugpferde, 8 Vorrathspfcrde und 15 Reitpferde, taglich1 Wispl. 12 Schaft. 5'/« Mctzcn Hafer; 4 Centuer 31 Pf. Heu,31 Gebund 8 Pf. lang Stroh, oder monatlich 45 Wispl.9 Schaft. 13'/- Metze», 128 Centuer 50 Pf- Heu, 942 GebundStroh zu 20 Pfund. Eine sechsbändige Batterie erfordert für'74 Zugpferde und 11 Reitpferde taglich 19 Schaft. 9'/-, Metze»Hafer, 2 Centuer 35 Pf. Heu, 17 Gebund Stroh, daher mo-natlich 31 Wispl. 10 Schaft. 5'/. Metze Hafer, 09 Ceutncr 60Pf. Heu, 510 Gebund Stroh.
Eine dergleichen reitende Batterie bedarf für 96 Zugpferdeund 117 Reitpferde taglich 1 Wispl. 22 Schaft. 4'/ MotzenHafer, 5 Centner 89 Pf. Heu, 42 Gebund 12 Pf. lang Stroh;daher monatlich 57 Wispl. 19 Schaft. 15'/- Metze» Hafer171 Centuer, 30 Pf. Heu, 1278 Gebund Stroh.
Bei der französischen Artillerie war die Ration der Zug-pferde auf dem Marsch 1 Boisseau Hafer, — welches mit 3//,.Metze Berliner übereinstimmt — 15 Pf. Heu und 10 Pf. Stroh;1808 und 1809 ward sie auf 9 /2 Litrcs Hafer — 2"/,» Berli-ner Metze» — 10 Pf. Heu und 10 Pf. Stroh herabgesetzt.Dieß scheint bei großen Pferden wohl etwas wenig, um die Be-schwerden eines thätigen Feldzuges auszuhalten, wo doch soviel,»»— Alles auf die Güte und Ausdauer der Pferde ankommt.Daß alles. Hart- und Nauhfutter von guter Beschaffenheit seynmuß, nicht durch die Nasse verdorben, bedarf wohl keiner Er-wähnung. Bei jedem Geschütz muß auf dem Marsche immerfür Einen Tag Futter mitgeführt werden, damit die Pferde ge-füttert werden können, ehe noch das, für den laufenden Tagbestimmte Futter herbeigebracht wird. Für die Zugpferde sinddie Körner zu dem Ende auf die Handpferde gepackt, oder wenndiese, wie bei einigen Artillerien, von Kanonieren geriiten wer-den, in drei Sacken auf den Protzkasten gebunden. Die Rcit-und Sattelpferde tragen ihr Flitter, gleich der Kavallerie, hintenim Sattel. Immer muß dabei auf den möglichen Fall Rücksichtgenommen werden, daß man das Geschütz sogleich gebrauchenund daher den Protzkastcn offnen muß, ohne sich durch Wegwer-fe» der Futtersacke die Möglichkeit zu rauben, nach dem Gefechtdie Pferde zn füttern und dadurch zu neuen Anstrengungen zustarken.
Furchen sicksinemem) in dein Rohre der Kanonen nndHanbitzen werden durch das Anschlagen der Projektilen au dieWände der Seele hervorgebracht,'und machen das Geschütz selbstunbrauchbar, weil die Kugel bei einer, 0,1" übersteigenden Tiefeder Fnrcheii ihre richtige Direktion verliert, auch wohl stück-weise aus dem Rohre kommt. Zwei Ursache» wirken gemein-