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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
184
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löst Fli

henden, kegelförmigen Stifte, der sich inwendig an den Schaftstützt. Endlich verlängert sich die Hahnschranbe, und geht alscplindrischcr Stift durch die Nüst und Sperrplatte, um den zwei-ten Nußzapfcu zu machen.

Bei dem englischen Flintcnschloß macht der Hahn unddie Nuß Eins; die letztere ist für die Bewegung des Schlagc-stiftes ausgehöhlt und die Schlagfeder an dem Ende ihres Armesmit einem Röllchen versehen, um die Bewegung des Hahnes beidem Losdrücken des Gewehres zu erleichtern. Uebrigens sind dieinner» Theile eben so durch fünf Stifte befestigt, wie bei demhannöverischen Schlosse, das wohl nach dem englischen eingerich-tet worden ist. Dieses hat zugleich eine eiserne Pfanne und wiegt13 Unzen; das französische Schloß hingegen hat eine messingenePfanne und ist 1 Pfd. 2 Unzen 6 Gros schwer.

Das russische Feuerschlvß hat nur eine, die Pfanncndeckel-schraube, welche die beiden Schloßblätter, das innere und dasäußere, zusammenhält. Der Hahn, an dem sich zugleich un-ten dieNnß befindet, der Pfannendcckel, die Stange unddie Stangenfever bewegen sich um runde Zapfen zwischen denbeiden Schloßblättern. Die Schlägst der, deren kurzer Armdie Deckelfeder macht, sitzt ebendaselbst vermittelst zu beidenSeiten ihrer Biegung befindlicher, viereckiger Zapfen fest. Diegroße Einfachheit ist ein wesentlicher Vorzug dieses Schlosses,weil das Auseinandernehmen und Zusammensetzen desselben, beifreiem Spiele der inncrn Theile, dadurch außerordentlich erleich-tert wird. Ein Mangel desselben ist, daß es nicht fest genug ver-schlossen und deshalb das Eindringen des Regens möglich ist.

Andere Verbesserungen des FlintcnschlosscS haben wohl beiJagdgewehren stattgefunden, wie schon oben im ersten Theilebemerkt worden, haben sich jedoch für das Soldatcngewchr nichtpraktisch brauchbar erwiesen. Dahin geHort auch des EngländersBaker Stellschraube am vorder» Theile des SchloßblecheS, umdie Spannung der Schlagfedcr verstärken oder vermindern zukönnen, je nachdem die Schraube mehr oder weniger angezogenwird. Nur die gezogene Röhre der Militärjagcr sind mit demgewöhnlichen Stechcrschlossc der Jagdbüchscn versehen, beidem ein zweiter Drücker sich vor dem eigentlichen Abzüge befindetund um einen Stift beweglich ist. Er hat vorn einen Korb, inwelchen der Einschnitt des hintern Abzuges greift, so daß diesernur leicht iu demselben hängt, wenn er rückwärts gedrückt wird,und durch eine leise Berührung des vorder» Drückers losgelassen,von seiner Feder mit dem Schlage stück gegen die Stangedes Schlosses getrieben wird, um die Feder derselben aus denKrappe» der Nuß zu heben. Die neueste Erfindung des Per-kussionsschlosses sehe man unter diesem Worte.

Flintenschuß trägt in horizontaler Entfernung 50 bis