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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
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Feu

der Schlacht von Neerwinden 1093 kennen, wo eine holländischeund eine englische Hanbitze in ihre Hände fielen.

Feuergowehr ist schon oben (l, 2. p. 70.) in Hinsichtseiner Verfertigung erläutert worden, daß nur wenig hinzuzusetzenseyn wird. In Bombay werden die Flintenlänfe aus den eiserne»Reifen geschmiedet, die mit den englischen Fässer» aus Europakommen, und wo man diejenigen vorzieht, die am meisten vomRoste angefressen find. In 1 Fuß lange Stucke gehauen, wer-den sie zu einem Stoße von 1 — 1'/. Zoll hoch über einander ge-legt, daß die Kanten genau auf einander treffen; ein längeresStuck, auf beiden Enden umgebogen, halt den Stoß im Feuerzusammen, während man ihn zusammenschweißt und zu einem1" breiten, '/o" dicken Stabe ansschmiedct. Er wird hieraufmehrcremale zusammengebogen, wieder geschweißt und wie vorherausgezogen. Zuletzt wird es auf '/z seiner Länge auf Einmal ge-heizt und in entgegengesetzter Richtung mit der vorigen Lagerungauf der Kante geschmieder, um die Adern nach Außen zu bringen.Der Lauf wird wie gewöhnlich verfertigt, jedoch stärker gestaucht,als es in Europa gewöhnlich ist. Die Zaine werden auch wohlin Stäbe von ^ Zoll ins Gevierte ausgezogen und die einen rechts,die andern links über einander gelegt, geschweißt und wieder aus-gezogen, um ein recht verworrenes Geflechte zu bilden. Damitdicß erscheint, wird der fertige Lauf, je nachdem es uöthig ist, ei-nige Tage (bis höchstens 5) in Essig, oder in eine Auflösungvon schwefelsaurem Eisen gelegt.

Um gewöhnliche Flintenlänfe gegen das Rosten zu sichern, wirdder Lauf von allen Unreinigkeiten befreit, Mündung und Zündlochverstopft, und folgende Mischung mit einem Schwamm aufgetra-gen, so daß alles Eisen gleichförmig bedeckt ist:

1 Unze Salpetersäure (^.cickum uitrloum),

1 — süßen Salpetcrgeist,

2 — Weingeist,

2 — verdünntes salpetersaures Eisen,

4 — blauen Vitriol, in so viel Wasser aufgelöst, daß dieganze Menge des Flüssigen zwei Quart betragt. Der Lauf bleibt24 Stunden in der freien Lust liegen, und wird alsdann mit ei-ner harten Bürste abgerieben, damit das Oryd hinweggeht. Nach-dem dieses zwei- bis dreimal wiederholt worden und der Laufvöllig braun ist, reibt man ihn mit einem Lappen ab, und tauchtihn in heißes Wasser, worin ein wenig Alkali aufgelöst ist, umdie Einwirkung der Sauren auf den Lauf zu hindern, den mannun völlig trocken werden laßt, mit einem harten Polirholzc glät-tet, bis zur Temperatur von 212" F. erwärmt und ihn mit ei-nem Firniß von

1 Quart Weingeist,

Unze» 1'u!v> NmAuis kliacon,