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Fel Fest
Die spanische Feldschmiede ist zwischen den Achsen nur 7Fuß 1 Zell lang. Der Blasebalg ist in einem 6^ langen, inder Mitte 3' 4" liehen Kasten rl Ki^. 26. verschlossen, dessenHöhe hinten um 6", vern aber 16" abnimmt, so daß er amHerde 13 nur 2" hoch bleibt. Letzterer befindet sich in einemKasten von starkem Blech, dessen Decke und Seitenwände be-weglich sind, um sie nach Erfordern des Wetters auf und zumachen zu können. Die Fermwand ist wie bei allen Feld-schmieden, eine Platte von Gußeisen ?. Zwei Kasten (3 und Dnehmen das Werkzeug, die Kohlen und den Eisenvorrath auf.Eine Wippe tl auf der Mitte des Kastens dient zur Bewegungdes Blasebalges; ihr Zug geht durch ein mit einem Deckelversehenes Loch 13 in den Kasten- Die Vorderräder sind nurM 9" hoch, zum hindurch gehenden Gelenk; die Spreng-wage 11 ist vermittelst der Stange M fest, und hat Zug-haken, anstatt der Ortscheite. Auf der Deichsel ist, wie fastbei allen spanischen Fuhrwerken, ein Holz mit 5 Einschnittenbefestigt, um in steilem Gebirge Menschen vorlegen zu können.
Für den fuiifzchntagigen Verbrauch einer Feldschmicde beigewbhulichcn kleinen Arbeiten kann man ungefähr 2200 Pfundrechnen. Zu einer vierwochentlichen Belagerung würden 50,000Pfund uöthig seyn.
Felgen (loiwss), aus Ulmen oder Hornbaum, bildendenUmfang des Rades und sind durch versenkte Zapfen zusammenbefestigt. S. Rad.
Fertigmachen ein Geschütz (nklmoch heißt dasselbe,nachdem es geladen worden, richten und ihm die gehörige Ele-vation geben, sodann die Schlagröhre einsetzen, und wenn mitLunte gefeuert wird, mit Mchlpulver anfpudern.
Festungs-Artillerie wird zum Theil nach den vonerfahrenen Männern bestimmten Grundsätzen, oder auch nach demwirklichen Gebrauch bei gut geführten Vertheidigungeu festge-setzt. Jene, nebst einer Üebersicht der Ereignisse, aus denen siehergeleitet worden, sind schon im I. Theile unter demselbenArtikel angeführt worden, dem hier nur noch wenig hinzuzufü-gen seyn wird.
Bei einigen neueren Vertheidigungcn wurden 1745 in Ko-fel 17 zwölfpfündige und 33 Kanonen von kleincrem Kaliber,2 Haubitzen und 1 Mörser gebraucht, die man nach der Erobe-rung mit 12 Vierundzwanzigpfüudern, 6 Mörsern und 30 Kb-hornschen Daudmörsern vermehrte. Bergen op Zoom wat1747 mit 238 Kanonen besetzt. Breda enthielt 1793 250 Ge-schütze; Valencieunes 129 Kanonen, 11 Haubitzen und 35Mörser; Mantua beinahe 400 Kanonen, 50 Haubitzen und 58Mörser; Gibraltar aber 77zweiunddreißigpfündige, 122 vier-