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neu Dache y Fig. 25 bedeckt. Durch dieses hat der Herd Schutzgegen den Regen, durch zwei Flügel oder Thüren von Sturz-blech aber gegen den Wind. Ein eiserner Schwengel o, dientver mittelst der auswendig am Kasten befindlichen Valgstangex und der, bis unter den Blasebalg reichenden Kette g zurBewegung desselben. Die Blasdeute geht durch die Feuer-wand von starkem Blech, und durch die Formplatte von Gußeisenauf den mit Mauerziegeln ausgemauerten Herd. Vor diesemsteht der kupferne Ldschtrog, hinter dem Wagen aber auf denvorstehenden Schwuugbanmen der Kohlen- und Eisenkasten L,unter dem der Ambos wahrend des Marsches seinen Platz fin-det. Die eiserne Hinterachse liegt in einem hölzernen Achsfut-ter, das durch die Bügel 1 an den Schwungbäumcn fest ist.Den Vorderwagen bildet ein gleiches Achsfutter, das auf denDeichsclarmcn einen halben Unterkranz hat, worauf sich derhalbe Oberkranz beim Lenken bewegt, und mit seiner Vock-stütze A und dem Zwiesclarm K vermittelst des Sattels i dieSchwungbäume tragt. Im Marsch sitzen die Schmiede auf demVorderkasten, zu welchem Ende ein Trittbrett I mit einer Quer-schwelle vorhanden ist. Diese Feldschmiede wiegt leer 1953Pfund Dresd.
Bei der preußischen Feldschmiede ist der Herd hinter denHinterrädern angebracht, vor ihm der Blasebalg, dann derWerkzeugkasten, über der Vorderachse aber der Kasten zu Koh-len und vorräthigcm Eisen steht. Sie wiegt ohne Ladung 2148Pfund Berliner.
Die englische Feldschmiede hat gegenwartig ebenfalls 4 Ra-der, und den Blasebalg in einem bedeckten Wagenraume, hinterdemselben aber die eiserne Feuerwand mit dem Herde, durch ei-nen niedrigen Seitenschirm gegen den Wind gesichert. Vor demBalge liegt der Ambos, der Werkzeugkasten steht auf dem Protz-wagcn und dient zum Sitz für die Schmiede. Das Gewichtder Feldschmiede mir Einschluß der Protze ist leer 2134 Pfund.
ün ponls.
Der Ambos wiegt 186 Pf.
Das Werkzeug 229 —
Kohlen und Eisen 224 —
639 Pf.: zusammen 2/73 Pfd.
Die ehemaligen zweirädrigen Feldschmicden der Engländer,die mit Werkzeug und Eisen nur 1334 Pfund wogen, sind beider Artillerie abgeschafft, und werden jetzt nur noch für die Ka-vallerie angewendet. Die russischen Feldschmiede» sind nochjetzt kleine, zweirädrige Karren, über ocren Achse sich der Bla-sebalg, und vor demselben der Herd befindet. Hinter der Achsesteht der Werkzeugkasten; ein eisernes Gestelle trägt die Blase-balgwippe. Die Schmiede ist unbedeckt.
sivper, Geschütz-Wörterbuch. Supplementband. 11