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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
137
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Eis 157

valle, BazeilleS, Signy le petit, la Neuville-aur-joutes, leHeurtanlt, lesMazures, Stenai, Couvain, Chymai, Vaumont,Walcourt und Florennes. Chauvency hat seit mehreren Iahrenstille gestanden.

Wenn die Kanonenkugeln überschmiedet werden, ist ihr Preisdem der Hohlkngeln beinahe gleich, weil die Arbeitslöhne desUeberschmiedenS die Formerei der letztern aufwiegen. Ein hoherOfen liefert in 24 Stunden 4000 Pfd.; wovon Vz Bomben undKugeln sind. Monatlich werden ungefähr 75000 Pfd. Kugelngegossen, aber 375000 überschmiedet; diese Arbeit wird von 10 Ar-beitern verrichtet, die taglich 2'/, Faden Hol; verbrauchen. S.Ueberschmieden. ES ist den Hüttenleuten nicht unbekannt,daß eine gute Beschickung sehr wesentlichen Einfluß auf dasAusbringe» des Eisens hat; nun hangt aber diese nothwendigvon der Beschaffenheit und Mischung der Eisenerze ab, je nach-dem diese reiche oder arme (mit andern Mineralien vermischt)sind. Reiche Erze müssen einen Znsatz von thonartigemEisenstein und Kalk enthalten; wenn hingegen die Eisensteine"Mangan enthalten, sind Kiesel und Qu arzzu schlage zuBeförderung des Flusses nützlich; Lampadius und Gerhardhaben über die Beschickung, besonders der Eisensteine wichtige Ver-suche, und der Erstere das Resultat derselben im I. Theile seinerHüttenkunde gegeben. Kann man Eisensteine von verschiede-ner Gattung der in ihnen enthaltenen Vergart bekommen; so laßtsich durch ihre angemessene Vermischung mit einander das Aus-bringe» verbessern. ES wird auch dadurch möglich, eine Erzartmit durchzusetzen, die durch jene Mischung verbessert wird, außer-dem aber ein sprödes, nubranchbares Eisen geben würde. ImAllgemeinen laßt sich aus der Beschaffenheit der Hohenofen-Schla-cke bestimmen, ob das Schmelzen gut geht und der Eisensteinvöllig desorvdirt wird? In solchem Falle findet man nur 0,03bis 0,0 7 Eisen in der Schlacke; enthält diese im Gegentheil 0,20und mehr Eisen, zeigt es einen schlechten Gang des OfenS an.Hiebci ist auch vorzüglich die Lage und Richtung des Windesvermittelst der Form zu berücksichtigen. Ein Ansteigen der letz-ter» bringt allerdings eine größere Menge Sauerstoff in den obernThcil des Gestelles, vermehrt die Schmelzhitze und befördert da-durch das Niedergehen der Gichten; nach Karsten entsteht, aberauch dadurch öfters ein unregelmäßiger Gang des Schmelzens,ein vergrößerter Kohlcnverbranch und ein schlechtes Ausbringen.Eine unterwärts geneigte Blasform ist im Gegentheil der gutenBeschaffenheit des erzeugten Roheisens nachtheilig, und eS ist un-ter alle» Umständen vorthcilhaft, zu Anfang des Schmelzens dieForm horizontal zu legen, und den Wind erst alsdann 3 bis 12°ansteigen zu lassen, wenn das Gestelle schon mehr ausgeblasen ist.