Dur Ehr
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Die Durchmesser der hohlen Projektilen in französischen Zol-len zeigt nachstehende Tafel:
! Kaliber der Bomben und Granaten.
Namen der Artillerien.
2.10 Pf
! » a Pf.
1-10 Pf.
20 Pf.
10 Pf.
5 Pf.
Russische.
12 .119
9,902
7,026
5,561
1,580
2,915
100Ps.
56 Ps.
Dänische-
l?!,02Z
10,586
7 ,587
6,119
1,685
—
75 Pf.
60 Ps.
5.. Pf.
25 Pf.
7 Ps.
Pteußische.
1t, 88»
10,998
!0 581
8,195
6,111
5,511
50 Pf.
50 Pf.
Oesterreichische.
—
10,911
8,681
8,705
6,021
5,516
Bayerische.
—
10,916
8,685
—
6,029
5,552
Wärlemderg.
6,016
5,557
Hessen ^Grvß-Herz.
10,976
8,695
5,981
5,1785,591
»8 Pf.
52 Ps.
21 Pf.
16 Pf.
8 Ps.
Niederländische.
—
10,601
7,275
5,585
1,765
Sächsische.
CölsvM
—
10,218
8,926
—
7,081
5,625
IZZoll.
12 Avil.
10AvU.
8 Avil.
6 Zoll.
5'/. Avil
Französische und Spani-
sche.
—
11,855
10,000
8,125
6,000
5,185
Badener.
—
11,855
10,000
8,125
6,000
5,575
Englische.
11,96»
—
9 119
7,272
1.926
5,911
In Oesterreich, Preusien nnd Bayern werden die Morser undHaubitzen nach dem Gewicht einer steinernen Kugel von demDurchmesser des Fluges, in Rußland und Dänemark abernach dem Gewicht ihrer Bomben oder Granaten, endlich beider französischen, spanischen, englischen und badener Artille-rie nach dem Durchmesser derselben in Jollen ausgedrückt, be-nannt.
E.
Ehrettdegen, kommen schon in den früheren Jahrhun-derten vor und scheinen ihren Ursprung von dem guten Schwertdes überwundenen Ritters herzuleiten, das dem Sieger an-Heim fiel. Späterhin gaben die Regenten ausgezeichneten Feld-herren goldene, oft mit Edelsteinen reich verzierte Degen zurBelohnung eines glücklichen Feldzuges; und Daun bekam imsiebenjährigen Kriege einen solchen, sogar geweiheten, vom Papst;der aber nicht hindern konnte, daß er dem Ketzer Friedrichdaö Schlachtfeld überlassen mußte. Der Gebrauch ward wäh-rend der französischen Revolutionszeit allgemeiner; bei den repu-blikanischen Heeren bekamen Offiziere und Soldaten Ehrenwaffen:Säbel, Flinten, und die Tambours Trommelstdcke mitHoper, Geschütz, Wörterbuch. Eupplementbanb. 9