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(Arrik. Dämpfe), wie sehe die Elastizität des Wasscrdam-pfes durch die Erhobung der Temperatur gesteigert werdenkann; es ist daher kein Zweifel, daß jeder- Körper durch plötz-liches Freiwerden jenes DampfeS mit großer Gewalt fortge-stoßen werden muß. Der Graf von Rumford glaubte daher,zwar unrichtiger Weise, die so auffallenden Wirkungen des Schieß-pulvers allein den sich daraus entwickelnden Wasserdämpfcnzuschreiben zu dürfen; Watt 1704, der Verbesseret- der D a m p f-maschinen, soll auch zuerst 1800 ihre Anwendung zur Ver-thcidigung der Festungen vorgeschlagen und versucht haben. DerGeneral Girard vereinigte — nach dem Muster der alten Or-gc Ige schütze 0 Flintenrbhrcn, die sich hinten bffnen und schließenließen, um eine Kugel, und die zu ihrem Forttreiben nothigeMenge Wasscrdämpfe einzulassen. Die letztem wurden vermit-telst eines, nebst den Flintcurohrcn auf einem Waggestelle befind-lichen Dampfkessels erzeugt. Man hatte 1814 mehrere dieserSchießmaschincn zu Vertheidigung von Paris bestimmt; jede der-selben war mit zwei Kanonen mit Kugeln und Steinkohlen versehen.Sie wurden jedoch nicht gebraucht, sondern noch vor der Ankunftder deutschen Heere zerstört.
Der Nordamcrikancr PerkinS setzte zuerst an die Stelledes Dampfkessels einen gegossenen Eylinder (den Generator)von 2 Fuß Hohe und 10 Zoll Durchmesser, dessen 3 Zoll dickeWände einem Druck von 8000 bis 0000 Pfund auf jeden Tun-dra rz oll zu widerstehen vermögen; er ist in einem Windofen ein-geschlossen, dessen Feuer noch durch ein Gebläse verstärkt wird,um das den Eylinder anfüllende Wasser so stark zu erhitzen, daßder daraus erzeugte Dampf eine ErpansionSkraft bekommt, diedem 40- bis 00fachen Druck der Atmosphäre gleich ist. Eineoben auf dem Eylinder befindliche Dampfr'ohre wird durcheine kugelförmige Klappe luftdicht verschlossen, wenn die letzterein ihr genau pastcudes Lager fällt. Sie wird durch einen Hebe!niedergedrückt, an dem sich ein Gewicht hin und her verschiebenund vermittelst einer Schraube feststellen läßt. Die Klappe wirddurch den Druck des von unten heraufsteigenden Wassers geho-ben, sobald neues Wasser auS der daneben stehenden Druckpumpedurch die Speiseröhre in den Eylinder gepreßt wird. Dieses ge-schieht, wenn das Wasser in letzterem bis auf 450" F. steigt;das heiße Wasser hebt nun die Klappe, und entweicht als Dunstdurch den Zubringer, um die in dem Schiestrohr befind-liche Kugel fortzutreiben. Denn die Temperatur des Wassersund sein Druck auf die Wände des Gefäßes steigt unausge-setzt, obgleich das letztere gänzlich voll und sein Dampfranm — 0ist, so daß kein eigentliches Kochen des Wassers statt findet.Der oben beschriebene Eylinder PerkinS wird auf seinen frei-stehenden Flachen 1305 Quadratzoll enthalten und demnach einen