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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
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Zt) Besch

sionszüuduüg, weil das Ehlorkali eine noch weit stärkere chemischeWirkung auf die Metalle äußert, als das auS Salpeter berei-tete Schießpulver. Das gegenseitige Verhältnis der Erweiterungder Zündlöcher bei metallenen und eisernen Kanonen zeigen Fig.18, 19, 20 und 21, wo Fig. 20 Nro. 4 und 13 die grbßteErweiterung des eisernen Zündloches darstellt, die nur bei derHalste der Kanonen stattfand, wahrend die Übrigensich nur wieFig. 21 erweiterten, obgleich 1200 bis 1800 Schuß binnen sie-ben Tagen aus jedem geschehen waren. Weiter unten (Art.Dauer) werden wir wieder auf diesen Gegenstand zurückkommen,und die neuer» darüber gemachten Erfahrungen anführen.

Beschießen der Festungen, nm ihr Geschütz zumSchweigen zu bringen und ihre Walle zu brechen, geschieht ansgrößere oder kleinere Entfernungen, je nachdem die Bauart undBeschaffenheit der Werke und die Ortslage es zulaßt. Eine gutgebaute, nirgends überhöhte Festung kann auf 600 bis 800Schritt nur von de» ersten Batterien mit Kanonen und Hanbi-tzen entweder mit vollen Ladungen, oder besser durch Schleuder-schüsse auf ihren langen Linien bestrichen, und nachher erst aufdem Kamme des Glacis ihrer Brustwehren und Futtermaucrnberaubt werden, um einen ersteiglichen Zugang für den Sturmzu gewinnen. In Erdwallen mit steiler Böschung ist jener nurdurch Beschießen mit darin zerspringenden Granaten zu bewirken.Sobald diese mit schwachen Ladungen nicht zu tief in den Wallgeschossen werden, daß sie die Erde rückwärts herauswerfen kön-nen, muß nothwendig eine Oeffnung in der Böschung entstehen,wie auch die von Scharnhorst angeführten Versuche bei Glatzerweisen (Handbuch der Artillerie III, S. 366.). Gegeneinen 18 Fuß hohen, 20 Fuß dicken Erdwall wurden auf 160Schritt 6 zchnpfündige Granaten ans einer Haubitze und 28siebenpfündige Granaten aus einer 24pfündigen Kanone geschos-sen. Die letztere ward mit 1 Pfd. Pulver geladen, — bei 2 Pfd.Ladung ging die Granate so tief in die Erde, daß sie bei demZerspringen keinen Trichter herauswarf, — die Granate hatte24 Lorh Sprengladnng, drang drei Fuß tief in die Erde undmachte einen 4" weite», 1" 3" bis 1' 8" tiefen Trichter. Die Zer-reißungssphäre warb Fnß im Durchmesser, und bei einem inner»Abstände von 2 Fuß ward die Faschinenverkleidung der Brustwehrdurch die springende Granate 2 Fuß herausgedrückt. 22 sieben-pfündige Granaten sprangen in der Brustwehr; 6 aber gingenblind. Die zehnpfündigen Granaten mit 1 Pfd. Sprengladunggingen ebenfalls 3^ tief in den Wall, machten einen 6' weiten,2^ riefen Trichter, und hatten eine Zerreißungssphäre von 7 bis 8",Z" von der faschinirtcn Schartenwand entfernt, schob die Granatediese beim Springen l'/j Fuß in die Scharte herein. Zwei von diesenGranaten gingen blind. Die 26 gesprungenen Granaren hatten