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Ben Ber
Benzoe, der an der Luft eingetrocknete Saft eines in Ost-indien wachsenden Baumes (8t/i'»x Lon?oin), der ein ziemlichsprödes Harz von schmutzig-grauer Farbe bildet, das beim Ver-brennen einen angenehmen Geruch von sich gibt, und daher beiAim-merfcucrwerken brauchbar ist. Durch Destillation wird eine eigcn-thümliche Säure aus dem Benzoe erhalten, die 15 Kohlenstoff,3 Sauerstoff, 12 Wasserstoff enthält und einen Hanptbestandthcilder Balsame ausmacht. Sie bildec mit salzfähigen Grundlagendie bcn zoesauren Salze, welche durch andere Säuren zerlegtw>erden, das rothe Eisenoryd aus seinen Auflösungen völligniederschlagen, und besonders das Eisen ans dem Braunsteinscheiden.
Bergblau und Berggrüu, s. Kupfer.
Bergfestungen, s. Verthcidigung.
Bergol s^mvaleum) ist dunkler, braun, grünlich oders chwärzlich und scheint nichts Anderes als verdickte Naphta zuseyn, da es wie jene in verschiedenen Gegenden Asiens aus derErde hervorquillt, auch dieselben Eigenschaften besitzt.
Bergpech oder Asphalt, eine mehr oder weniger harte,auf dem Bruche glatte, leicht schmelzbare und entzündliche Sub-stanz, die beim Verbrennen völlig verzehrt wird, ohne einen Ruck-stand zu hinterlassen. Alle diese verschiedenen bituminösen Mate-rien eignen sich zur Anwendung bei den Kunstfeuern, wenn ihnennicht ihr — im Vergleich gegen die vegetabilischen Harze — zu ho-her Preis entgegensteht. Ihr Gebrauch würde daher wohl nur beider russischen Artillerie stattfinden können..
Bernstein, ein genug bekanntes brennbares Mineral, dasrheils von der Ostsee in Preußen (besonders zwischen Danzig undMemel) und Liefland ausgeworfen, thcils in der Nähe derselbenoder auch wohl in andern Gegenden ans der Erde gegraben wird.Z. V. in Sicilien, in Frankreich, England, in Deutschland, inder Nähe der Braunkohlenlager an der Saale und in Maryland inAmerika. Die bessern und reinen, weißen oder gelben Stückewerden von den Bernstcindrehern zu mancherlei Gegenständen desPutzes verarbeitet, der Abgang aber und das Untaugliche wirdzum Räuchern verbraucht. In der Feuerwcrkerei findet der Bern-stein keine Anwendung. Die Bernsteinsäure wird durch De-stillation aus dem Bernstein und aus dem Terpenthin erhalten,und bildet rhomboidalische oder prismatische Salze, die das rotheEisenoryd aus den Säuren fällen.
Beryll-Erde, ein vorzüglicher Vestandtheil des Beryllsund Smaragds, ward von Vauqnelin entdeckt und wegenihres Geschmacks auch Glycine oder Süß erde genannt. Sieerscheint als ein weißes, leichtes Pulver, das vom Wasser nicht,
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