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Die Schweden haben nebst den älrcrn 24pfündigen Kanonen,den kro nstädtschen von 22 Kaliber Lange, anch eiserne Kano-nen desselben Kalibers nach Helvigs Einrichtnng, 17 Kaliberlang nnd 6000 Pfd. schwer. Diese unterscheiden sich von allenandern durch die trichterförmige Ausbohrnng der Mündung, diezwei Kaliber oder 0,8' lang ist, nnd sich gegen den Kaliber OesRohres 0,1472' erweitert. Diese Erweiterung unter einem Win-kel von 5° soll nach der Meinung ihres Urhebers das Anschlagender Kugel in der Mündung verhindern nnd folglich genauere undweitere Schüsse geben. Die deßhalb angestellten Versuche findensich unter Art. Helvigs eis. Geschütze angeführt.
In der ncncrn Zeit haben die von den Engländern in Spa-nien geführten Belagerungen durch das dabei gemachte heftigeFeuer den dazu gebrauchten englischen eisernen Kanonen einen sehrhohen Werth gegeben, weil sie nicht so leicht unbrauchbar, undweil die von ihnen geleisteten Dienste von dem OberstlicutenantM a yin einem besondern Werke (rL locv olzseovaüous cm Um moävot nttacll -mcl emxloz'nmut ok Um Imsv^ ^wtillr^ -w EiuclaclHoäuiAo, etc. 8. Dauäon 1821.) dargelegt wurden. Man wirdweiter unten (Art. Beschießen nnd Dauer) das sich auf die-sen Gegenstand Beziehende finden.
Bedienung des Geschnßes ist zwar schon im erstenTheile dieses Wörterbuches erwähnt nnd auseinandergesetzt wor-den, es ist daher hier nur noch zu bemerken, daß gegenwärtigdas Geschütz nicht mehr durch die Mannschaften, sondern immervom Schlepptau (?ro1o»Ao) oder aufgeprotzt bewegt wird; theilsum bei den schneller gewordenen Bewegungen der Truppen nichtzurück zu bleiben, theils die Kräfte der Artilleristen nicht unnützzu verschwenden, sondern sie für das Gefecht selbst zu sparen.
In Hinsicht der Bedienung selbst ist ein Hauprgrnndsatz:nur die dazu unentbehrliche Anzahl Leute anzuwenden, weil einegrößere Menge bei dem Geschütz befindlicher Leute im Gefechtauch für den Feind die Wahrscheinlichkeit des Treffens und daherden Verlust vergrößert. Nun sind aber bei dem Ehargircn mirdem Geschütz vier besondere Arbeiten: 1) Das Einbringen der La-dung oder Stückpatrone (Eai-touclm); 2) das Auswischen und An-setzen; 3) das Richten; 4) das Abfeuern der Kanone. Hiermuß zu 1) und 3) Ein Gehülfe wenigstens bestimmt werden, umbei rascherem Feuer oder schwererem Geschütz den dazu bestimmtenMann zu unterstützen. Es werden demnach zur Bedienung er-fordert:
Nach ScharnhorstNach der französischen VerfassungDesgleichen in den FestungenBei der vreußischen Artillerie
Kanonen.
gpfdr. t?pfdr. 24psdr.
6
11
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IS12
Haul'itzen.
?pfdr.oder K"
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71Z
11
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S57