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1,2 (1806)
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jene Strafe an Babel vollziehen, und zur Talionfür die Grausamkeiten zu Jerusalem ihre kleinenKinder an einen Felsen zerschmettern sollten. Neinxr sieht bloß auf Jes. iz, 16. iß. wo eben diesesvom allwissenden Gott durch den Propheten verkün-digt war. Es ist also hier im Psalm kein Wun sch,sondern nur bloß die Aeusserung der Gewiß-heit, daß es so eintreffen würde. Oder es ist einAusruf, bey dem daS Verbum im Futuro aus-gelassen ist, wie Psalm i, i.

Es heißt: der wird glücklich gepriesen, und ihmwird Hey der Wuth des Mordcns selbst, Glück zu-gerufen werden, der dir eben so vergelten wird,wie du *) u n s gethan hast. Ja einen wird man scg.pen dis können selbst Grausame thun — derput deinen Säuglingen so verfahren wird. Kurz,andere Völker würden so bey dem Fast Babelsundbey dem Morden daselbst frohlocken, vergl. Jes. 14,6, 7, Und darum sagt auch Off. 16, 6. sogar einEn gel von den Tyrannen, welche die Kirche ge-plaget : Sie haben das Blut der Heiligen und Pro-pheten vergossen , und Blut hast du ihnen zu trin-ken gegeben, Denn**) sie sinds werth,vcrgl.Kap. iß. 6. Und ein andrer setzt V. 7. hinzu:Wahrhaftig und gerecht sind deine Ge-richte, denn der Allmachtige kann niemand Unrechtthun. Indessen sind solche Gerichte Gottesunbegreiflich, und seine Wege uner -forscht ich. Nur die Ewigkeit wird einst allesaufklären, und ins Helleste Licht fetzen.

Zu-

Alle Völker, wohl zu merken, die Jer, 25, genanntsind, bauen den gornkelch Babcle trinken mi'ißen.

In den schauderhaften Auftritten, die man 1655 inPftmont sah, und die von f. I .ezer in seiner Geschichteder Waldenserbeschrieben sind, hat man die Kinderdieser Leute so in Stücken zerhauen und auch au Fel-sen zerschmettert, S. Wer weiß, ob dasNicht an Leuten, die es jetzt noch billigen können,einst eben svgerychen werde, »iMwn!