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1,2 (1806)
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nicht den geringsten Tadel über den Redlichen >

bringen. Man denke nur , daß das Seufzen und <

Stöhnen über einen Schadenfroh gewiß seine Ge-folgen habe, f. Iac. 5, 9. Denn nach V. 7. hat-tcn die Edomiter, der Juden Brüder, Mal. r, 2.ein lautes Frcudcngcfchrey erhoben, als Jcrusa.lcm zerstöret ward. Diese unerhörte Bosheit vonTigern in Menschengestalt hatte auch JeremiasKlagst 4, 21.22. schon gerüget, und den Edomi-tern den Untergang verkündiget. Eben so EzechielKap.25, 12-14. Kap. z?. ganz, desgleichen AmosKap. 1, 11. 12. und Obadja in seiner Weissagung.

Dis aber ist auch an ihnen ") bald und schrecklich er-füllt worden , als sie wie andere den AornkelchBabels trinken mußten. Der Mann dachte also,wie auch Müntinghe bemerkt, an das, was Jere-mias Klagl. 4, 21. jenem Volk verkündigt hatte,und bestätigt es als gewiß. Und eben so hat manoon V. 8. 9. zu denken, wo die scheinbare Ver- <

wünschung nichts anders als die Anzeige des Ge-richts über Babel ist, welches Jerusalem so grau-sam verstört hatte, wovon auch Jesaias und Je-remias gesprochen. Da ist nun zu bemerken, daßer eigentlich nicht selbst die glücklich preise, die

jene

*) Weil die Edomiter »och nicht von Nebncadnczarheini-gcsuchl waren, so ist der Psalm gleich im Anfang desErilö gemacht worden.

Vb