kommt es mir fast vor , besonders auch wegenmeiner Ansicht des 116 Psalms, daß der frommeKönig Hiskia, der auf Gott v crtraute, die-sen Psalm zur Belehrung seiner Nation über denGötzendienst gemacht habe. Weiter lasse ich michnicht ein.
Ueber Psalm 116.
Dieser Psalm scheint mir ganz zuverläßig vonHiskia zu seyn, wie dis Jkcn und Datheglaubten. Er ist, wie der erste Anblick lehrt, voneinem Manne, der aus einer tödlichen Krank-heit hergestellt worden war, und nun in dasHaus des Herrn ging um da Gott feierlichund öffentlich dafür zu danken, s. 2 Kön. 2c>, 5.Unstreitig hat doch jener fromme König das Ge-lübde Jes. Z8, 20. gehalten, und wir müssendaher nothwendig Lieder von ihm, die sich auf dieseUmstände beziehen, unter den Psalmen haben,die nachher im Hause des Herrn gesungen undgespiclet worden sind. Von diesen Liedern warnur eins unser 116 Psalm, und wie ich zuvor be-merkt, auch wohl der 115. Denn man ersieht ausJes. Z8, 6. , daß die Krankheit und Genesung desKönigs vor der Belagerung Jerusalems durchSanhcrib gewesen sey. Und eben hiedurch warder nachher in jenen traurigen Umständen getrost
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