z«8 --- - -
gcrathen und der Eltern Freude sind. Daß aberder Dichter durch dis Volkslied die häuslicheFrömmigkeit und den Gottessinn bey Eheleute»aufregen wollte, solches war von ihm höchstweise gedacht. Denn alles Unwesen in der Weltist von den schlechten Ehen, da die Mensche»Gott nicht kennen, und den Ihrigen kein Ny-spiel der Tugend geben. Das Verderben, hztPetrus, bestehet in der Lust, 2 Pet. 1, 4. (»achd. Griech.) und in der falschen FreyhcitmdUnabhängigkeit, die mancher Gatte und Gatti»»,mancher Sohn und Tochter sich in den Kopf geschhaben. Daher die unglückliche Ehen.
Der i2y Psalm, so von einem unbekannt«,Dichter ist, gehört auch , wie es scheint, in dieZeit des babykonischen Exils. Oder vielleicht ißttnoch früher gemacht, als einst dem Volke ei»!Rettung aus der Gewalt der unbarmherzigDranger wiederfahrcn war. Er ermuntert als»Israel zum Dank für die mehrmalige Hülfe Gel-tes , die sie auch nun wieder erfahren hatte»,oder doch zu erfahren hofften. Zugleich aber ver-kündigt er den Frevlern und Drangern, die eiim Auge hatte, ihren gewissen und völligen U»-tergang.
Der izo Psalm, der auch ohne Namen dc6Verfassers ist, und nebst andern vorzüglich ei»
Bch