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tt nebst Esther und den Ucbrigen mit Fasten undNethen sich zu Gott wandte, und auch zuletzt herr-lich erhöret ward, s. Esth. 4, 16. Kap. y, zi. Es ^kam mir sogar vor, daß vis kurze und schneidende ,Eebetb vielleicht ein Formular seyn möchte,welches Mardochai für die Juden gemacht undihnen zu Susan gegeben hätte. Denn wenn dieGeschichte unter dem König Cambyscs vorging, /swie ich oben meyne gezeigt zu haben) so war zuEsra Zeit das Elend schon lange vorüber. Aberein solch Lied und Gebeth mußte sich benm Volkenolhwendig erhalten, und nicht für die Nachkom-man verloren gehen. Besonders aber ist mir derso demülhig als zuversichtlich lautende AusdruckV. 2. von den Knechten und Mägden Jcho-vens merkwürdig. Denn eben darin liegt derGrund, daß der ihnen aushelfen und sie aus ih-rer traurigen Lage retten würde und müßte. Dennwie hoch die Verachtung ging, womit damalsdie Juden belegt waren, das lehrt die Stelle Esth.
7, 4. wo die Königinn sagt: Sie wollte es fürein Glück schätzen, wenn ihr Volk nur zu Knech-ten und Mägden wäre verkauft worden, undsie würde in solcher Lage gänzlich geschwiegenhaben. Nun aber sey es der Fall, daß es sogarum ihr Leben zu thun sey. Der Dichter sagt we-nigstens hier so ganz naiv und passend, daß sie
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