unseper Seelen stets empfehlen müßen. So re-det auch Paulus 2 Cor. 11, zo. Kap. 12, ?. 11.Phil, z, 12. Dis aber ist keine verstellte De-niuth, wo einer sich selbst wegwirft, um destomehr ein Heiliger zu scheinen. Denn wenn unserMann V. 110, auch sagt, daß er von den Befeh-len Jchovens nicht abirrte, so konntecrdoch zu-gleich auch dieses am Schluß nach Wahrheit sa-gen. Je weiter nämlich einer kommt, desto mehrsieht er seine Gebrechen und Unvollkomcn-hcit. Vergl. 1 Joh. 2,1 - z. Kap. z, iy -21. Wenner aber nun ganz zuletzt sagt: Suche deinenKnecht, denn ich vergesse deines Gese-tzes nicht, so versichert er damit, daß die su-chende Hirtcntreue Gottes an ihm nicht würdevergeblich scyn, weils sein unverbrüchlicherVorsatz wäre, die Gebothe Jehovens zu halten,s 1 Sam. g, iO. Jetzt dürfte man, wie ich glau-be, wol keiner **) Beweise mehr nöthig haben,als diese alle zusammen, um zu zeigen, daß sicherDaniel und kein anderer der Dichter des
Psalm es
' .H Daniel ist der einzige Heilige in der Bidet, in des-sen Geschichte sich keine Fedler finden. Zwar habenwir sie n>chr ganz, aber er beißt doch nicht unisensi dergewünschte Mann, d. i. der Liebling Gottes,Dan. 10, iy.
"") Ich balle meine Induction und Erweis für höchstglaublich, und wenn irgend moralische Gewinden ist,auch für ganz gewiß! Doch der Mund prüft dieSpeisen.