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1,2 (1806)
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jes zu betrachten und zu halten. Die Frommenthaten sich zu ihm und frcucten sich sein. Und bcyihm selbst ward der Vorsatz jetzt wieder neu, sei-nem Gott allein anzuhangen, vcrgl. Ps. 7z, 27.18. Wann er nun besonders V. 84. sagt: Wiewenig sind der Tage deines Knechts, wann wirstda Gericht halten über meine Verfolger? soscheint dis einmal zu bestätigen , daß dis unterDarius Mcdus geschrieben sey, als Danielschon ein hohes Alter erreicht hatte. Aber auchfazts, daß er das Stück gerade in den Tagen derAngst aufgesetzt habe, als erden Löwen sollte vor-geworfen werden. Denn er sah das Gewitter vor-her, und benutzte nun die Zwischenzeit um *) solchein Dcnkmaa! seines Gottessinns für die Nach-welt zu hinterlassen. — Eben so V. 8? -87. und be-sonders der Ausdruck: Die Stolzen grabenmir Grüßen, die nicht leben nach deinem Be-fehl, bestärkt meine Behauptung wieder. Desglei-chen auch V. 95. — Die Aeusserung V. 99. 100.zielt wol auf des Mannes vormalige Lehrer,die ihn in Wissenschaften und Sprachen unterrich-tet

und Cbristensinn — nicbt ans Heuckcley, um ihrenHerren zu gefallen — die Bibel lesen,e *) So bar der redliche Cvnsul Bvethius zu Rom seinBüchlein: De cnntalationa plulolupkiee im Gefängnißvor seiner Hinrichtung geschrieben, als auch die bösenHofburschc ihn als Vcrrärpcr bepm König Thevdorichangeschwärzt hatten.