selbst und seine Schicksale zueignet. So fängtdenn der Psalm an und endet sich mit dem Spruch:Danket dem Her rn, denn er ist freund?lieh, undseincGüte w ä h re t ew i g l i ch. Wieauch der Opfer, die an solch einem Feste demHerrn gebracht wurden, V. 27. Erwähnung ge-schieht. Man vergleiche noch die breitere Einlei-tung zu diesem Psalm von Müntinghe, wo er vondessen dichterischer Einrichtung am Schlüsse dasMehrere bemerkt. Nur sind wir in der Hypothesettrschicdcn, weil er an den David denkt. Icherwarte daher von Kennern und auch von H. Mün-tinghe selbst die Prüfung meiner Gedanken, obman hier etwa über die Wahrscheinlichkeit kom-men könne. Aber die prächtige Anlage des Dicht-siückes und sein Gebrauch , den'es auch bcy unshat, und vielleicht noch vorzüglich in unscrn Ta-gen bekommen kann, soll unsere ganze Aufmerk-samkeit auf sich ziehen.
Nun will ich am Schluß bcym Anlaß jener 2Dankchöre, die Neh. 12 erwähnet sind, noch eineandere Vermuthung beyfügcn. Die beyde Psal-men, der in und 112, welche alphabetisch sind,und genau die gleiche Länge haben, scheinen mirfür jene zwecn Dankchöre., die singend in Proces-sen herum zogen, cigcnts verfertigt zu scyn.Wenigstens die Materie, die wie Psalm 118. auf
Loben