Druckschrift 
1,2 (1806)
Seite
291
Einzelbild herunterladen
 

—»» 291

Mich, daß ich fallen soll, aber der Herr Hilstmir, u. f. w. mit Neh. 6, i-1?. zusammen halt,so bekommt dieser Beweis noch eine eigne Stärke.Nun erfolgte zuletzt nach der gänzlichen Vollen-dung des Werks jene Festlichkeit, die Neh. 12 aus-führlich beschrieben wird , und auf welche der übri-jc Theil unseres Psalmes sieht. — Was man aberV 22. 2z.von einem Steine liest, den die Bau-leute verworfen hätten, und der endlich zum Eck-stein, oder besser zum Giebelstein gewordensey, auch das kann in seinem ersten directcriLinn auf unfern redlichen Nehemias gehen.Denn man hatte ihn durch die Anklage Neh. 6, 7.als ob er sich zum König der Juden auswerfentrollen, — weil er, wo nicht aus dem GeschlechtsDavid, doch sicher aus dem Stamm Juda war,bergt. Neh. 2, z. — so wie nachher auf ahnlicheArt unfern Jesus von Nazarcth verdrängen wollen.Indessen hat er doch folgcnds immer als Königli-cher Statthalter und wahrer Unterkönig das' stand, wie vorhin Scrubbabcl regieret. Wenn' also diesen Spruch der Heiland Matthe 21, 42^" anführt und auf sich deutet, so will er damit sa-^ stc», daß dieses auf die alterherrlichste undsichtbarste Weise auch an Ihm (Jesu) würde er-^ füllet werden. Denn Nehemias blieb bei) allem^ Widerstand seiner Feinde, die ihn stürzen wollten,-

T Ä öennoch