gemacht. Wir wollen ihn daher noch mit weni-gem aus dem genannten Gesichtspunct betrachten.
Gleich anfangs V. 2. z. drückt er seine hoheEntzückung aus, wann er sich bey seinem und sei-ner Brüder Elend die Vorzüge des von Gottzu Jerusalem gestifteten Gottesdienstes dachte, woes ihm gleichsam zu lang ward, ehe er dort an-kam, und daher sein Herz und Fleisch vor Freu-den aufhüpfte. Wie Paulns von sich und seinengedrückten Brüdern sagt: Wir sind als die Trau-rigen , aber allezeit frölich , 2 Cor. 6, lo. Denndie Freude am Herrn ist solcher LeuteStärke,selbst dann, wann sie den Wanderstab in dieHände nehmen müßen. —
N. 4. ist ein schöner Schluß vom Gcringernaufs Größere, von den Vögeln auf Menschen.Also: Gibst ") du, 0 Gott! dem Sperling undder Schwalbe ein Haus, wo sie ihre wcrthe Bruthinlegen, so wirst du das auch mir und uns allenschenken, die wir mit Weib und Kindern zu dirunsere Zuflucht nehmen. Die Worte: DeineAltäre, Herr Zebaoth, mein König und meinGott! sind ein Auswurf aus der HerzenSfülle,
wo
' ') Daö ist, wie Haller sagt:
Die Huld, die Raden nährt, wird Menschen nichtverstoßen,
Wer groß im Kleinen ist , wird größer seyn imGroßen.