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1,2 (1806)
Seite
179
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Wässern. Daß aber dis der Dichter den Fluß(IN)) und seine Ausflüsse Bäche nennt, befrem-det gar nicht, weil es wirklich dort die reichsteQuelle war, die daber Lclriloacbr, die Auslas-sung hieß. Wie der Bach in der Wüsten 5 Mostp, 21. im Dichtcrstii Ps. 105, 41. eben so heißt.Dieser Fluß also , der in der Stadt blieb, unddessen Ableitungen , weil es gerade dort war, wodie heilige Wohnungen des Höchsten waren, wur-den dem Dichter Bild von dem Bcystand Gottes,der sich selbst die lebendige Quelle nennt.Ier. 2, iz. Denn Gottes Bevstand hatte man er-fahren, und dieses Wasser des Trostes genossen.Wie also Hiskia im Vertrauen auf Gott jenesWerk vornahm, so hatte der fromme Zuschauersich davon schon ein Bild der Gottcsnähe undEottcshülfe abgezogen. Daher sagt er nun freu-dig in Hinsicht auf jenes *) Wasser des Ver-langens: Gott ist bey ihr drinnen, darum wirdsie nicht bewegt, nicht eingenommen werden.

Gott, heißt es, hilft ihr frühe, oder beymAnbruch des Morgens. Dis ist gerade das Cha-rakteristische, welches den Sinn des Psalms unddaß er jene Rettung beschreibe, ganz ausser Zwei-fel

") So nenne» die Osmanen den Eupbrar.

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