die Hände nicht in den Schooß legen, weil Gott»ns die Selbstvertheidigung als Pflichtzcbeut. Aber bey dem allen soll man unverrücktauf Gott sehen, bis er uns Hilst, und er Hilst uns,wann seine Stunde gekommen ist. So wars näm-lich jetzt bey Hiskia und den Juden der Fall.Penn weil die Feinde den Heiligen in Israel lä-sterten, so sagt Gott durch eine Apostrophe oderAnrede an den König durch den Mund des Pro-pheten: Weil du wider mich tobest, und deinStolz herauf vor meine Ohren gekommen ist, sowill ich dir einen Ring in die Nase legen (wie dengrimmigen Bären) und ein Gebiß in dein Maul(wie man dem stolzen Rosse Hut) und will dichdes Weges wieder heimführen, des du gekom-men bist. Ics. Z7, 29. f. Und nun, was geschieht,Gottes Wort, wenn es Gottes Wort ist, und wennein Prophet kein Volkstäuschcr ist, muß Wahr-heit werden. Und dis muß zwar so herrlich ge-schehen, daß es die ganze Welt sehen kann.Da fuhr, heißt cö V. z6. f. der Engel des Herrnaus, und schlug im assyrischen Lager hundertfünf und achtzig tausend Mann. Und daße sich des Morgens früh aufmachten, siehe da lages alles voll todter Leichname. Der dis schreibt,ist der nämliche Mann, der die Rettung verkün-digt hatte, der Mann, der dabey zugegen war,
und