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1,2 (1806)
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122
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lungen betrüben, die Gott mißfällig sind. Dennwie die Engel im Himmel — d. i> deren gewöhn-licher Aufenthalt im Himmel ist, wo sie auch Be-fehle holen — sich über einen Sünder freuenderBnße thut und zum Guten zurückkehrt, so werdensie im Gegentheil höchstens betrübt, wenn einer,der Hoffnung zum Guten gab, und frommer Ge-sinnung zu seyn schien, die Furcht Gottes ver-läßt, und den Lüsten des Fleisches, der verkehr-ten Vernunft und Sinnlichkeit folget.

Damit man aber dis von den schützenden En-geln nach der Bibel glaube, darf man solcheeben nicht mit seinen Augen sehen. Ja es scheintaus 2K0N. 6. sogar, daß sie zuweilen nur demje-nigen sichtbar seyen, den Gott solches Anblickswürdigen will. Ja es scheint im N. T. gar, daß virjetzt dergleichen sichtbare Erscheinung nicht hü-ben müßen, wegen der Neigung, die den Men-schen anwandelt, solche Dinge zum Aberglaubenzu mißbrauchen. Sonst sehen wir ja z. B. auchdie Luft nicht, die uns doch umgibt, weil wirdarin leben müßen, und sie ein wahrer Körper istDie Lust, welche Lebenskräfte für uns, und zu-weilen auch tödtende Kräfte enthält, die sie un-serm Leibe zuführt.

Ich sage, solche sichtbare Erscheinungen derEngel, wie wir sie in den Evangelien und im A.

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