daß die Worte TZ. 10. in diesem Psalm nicht nurder Apostel Petrus am Pfingsttage, als eben derGeist über ihn ausgegossen war, der ihn in alleWahrheit leitete, auf die ^Auferstehung Jesudeute, f. Ap. Gesch. 2, 29 -zi. sondern daß ebendis auch Paulus thue, der von Jesu selbst zumTheologen war gebildet worden, s. Ap. Gesch. rz,Z5-Z7. An crstcrer Stelle macht sie Petrus ganzeigentlich zum Text seiner Pfingstpredigt, wo-durch er auf einmal zooo Seelen überzeugt undChristo zugeführct hat. Und als Paulus eben daszu Antiochien in Pisidien predigte, erwirkte erdadurch eine Uebcrzeugunz, der man nicht wider-stehen konnte, weil man ganz darüber ergrimmetward. Denn wer das wird^, der fühlt sich durchdie Kraft der Wahrheit besiegt und aus demFelde geschlagen. Beide Apostel also, die sowolaufgeklärte als redliche Leute waren, und nachUeberzeugung handelten, hielten die Stelle füreine eigentliche und klare Weissagung aufChristum. Und ich kann auch nicht anders denken,
als
Zwar war sie als Petrus redete, zu Jerusalem be-kannt und ausser Zweifel, nicbr weniger, daß sie amdritten Tage geschehen war. Wollte er aber zeigen, daßsie also geschehen mäßen, so war in der Bibel —wenn anders Weissagungen der Art darin sind — keineStelle, die djs so deutlich aussagte, als diese Stelledes Psalms.