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1,2 (1806)
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102
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die.ee von demselben erwartete, auf seinem ^Grab-stein eingchauen würde. Man vergleiche Hiob >y,24. 2?. wo dis der altere Scdultcns glaubte, wieich dort bemerket habe, Indessen geht, wie gz.sagt, der Psalm geradehin auf den Messias,der eben wie Psalm 22 von ihm redend eingeführtwird. Und wenn man denn die Worte in eine»,gewissen Sinn nach seinem Tode auf ihn selbsrzueignete, so war das immer richtig, wennauch nicht alles genau in dem Sinn auf ihn an-wendbar war, wie es auf den Meßias paßte. Sakennte ich z. V. auf meinen Lcichenstein die WorteJesu hauen lassen: Ich lebe, und ihr solltauch leben. Dann zeigte ich dadurch an, oder lie-ber es sollten andcredarin meine gewisse Hoffnungsehen, daß auch ich dereinst und mit mir alle mei-ne Glaubensbrüder ewig leben würden. Objcho»ich und jeder weiß, daß bis hehre Wort im Mun-de Jesu einen andern — einen höhern — Sinn hat.

Nun muß ich aber beweisen, baß der Psalmwirklich und geradezu messianisch, und daß bisnicht ein theologisches— von den Vätern uns aa-gcerbtes — Vorurtheil sey: welches ich mitGewißheit zu können glaube. Ich bemerke also,

daß

5) Wenn die Großen so etwas ihm nacbtbäten, s»zeigten sie, daß sie Religion und Offenbahrunßschätzten.