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XXVIII.
Etwas über die Ordnung der Psalmen, undüber den I. Psalm als Einleitung.
A8enn man so obenhin und ohne näheres Nach-denken die Sache ansieht, so scheint es fast, alshabe Esra der Sammler und Ordner des hebräi-schen Psalmbuchs bcy diesem Werke nicht völlig sogehandelt, wie er als Kenner hätte handeln sollen.Wer aber der Sache geilauer nachdenkt, der wirdihn vollkommen rechtfertigen, und am Ende sagenmüßen, daß er nur so handeln konnte, wie erwirklich gehandelt hat. Man muß sich nur bloß denUmstand vorstellen, daß von den alten Liedernund Psalmen, die in Israel vorhanden, und schonVolksgesängc worden waren, von Zeit zu Zeiteinzelne Sammlungen gemacht worden, die voneinander ganz unabhängig waren: und daß manüberdem noch immer zerstreute Volkslieder vonDavid und andern bcy der Nation aufgefunden habe.Vey dieser Voraussetzung — und wenn Esra zu-letzt jene einzelne Sammlungen unverändert zu-sammen fügte, auch alle noch übrige LiederDavids nebst andern am Schluß hinzuthat, undAlles in die Sammlung von i;o Psalmen ein-schloß, — kann man begreifen, warum z. V. nach
Psalm