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Warnung der Israeliten von Samuel beschriebenwird, ist gewiß nicht überall dasjenige, welches Gottden Königen gab. Nein, es ist ein anderes, dassie selbst machen, aber auch in gewissen Stückenaus Roth machen müßen, bis einst die Zeitkommt, da kein Volk mehr kriegen lernt. Denndas V. ir. erfuhren sie sogleich schon bey Saul.i Sam. iz, 2. Kap. 14, 52. Das vom Nehmender Aecker und Weinberge ist ganz eines Despo?tcn würdig, und Ahab machte es durch den Rath sei-nes gottlosen Weibes wahr, s. 1 Kön. 21. AberGrausamkeit und Wollust der Könige war Gottimmer ein Abscheu, und die frommen Könige Jo-saphat, Hiskia und Josia, die Volksfreunde wa-ren, werden wegen ihrer Gottesfurcht und Ge»rechtigkeit gepriesen. Doch auch selbst von gutenKönigen werden ihre kleinere Fehler angezeigt,zum Beweis, daß Gott unpartheyisch ist, undMoralität von Großen und Kleinen geübet wissenwill. Denn wie ein böser König oder Fürst einePest und Plage seines Volkes, ja der Menschheitist, so ist hinwiederum ein guter Herrscher wieTitus eine Freude der Menschheit, ein Segen derWelt. Sein Thron besteht, weil er durch Reli-gion, Gerechtigkeit und Bürgcrtugend gestützetwird. Und es hat keine Roth, daß er umstürze,weil Gott der Herr nach seiner Zusage mit den
Guten