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obschon cr seiner Bestimmung nach am Hofe zuJerusalem eben keinen Umgang und Eingang hatte.Zwar konnte er, wenn er auch die böse Art desJoram kannte, doch menschlich seine Bosheitenund Grausamkeiten und die endliche Abstrafungnicht voraus wissen, aber Gott entdeckte ihm das,wie ers den Propheten zu thun pflegte. Und solcheEntdeckung war immer Gewißheit, denn Gott siehtalles vorher und schließt selbst die Bosheiten derMenschen, die er zuläßt, in seinen *) Rath ein.Und dann offenbahrt cr den Propheten, was er alsGott und Obcrherr in der Weltregierung an ihnenthun will. Amos z, 7.
Nun richtete dis Elias so ein, daß er seineSchrift oder Brief an Joram abfaßte, als er nochauf Erden und ehe er gen Himmel genommenwar. Und er machte die Anstalt, daß dis Stückdemselben nach seinem Hingang, wo er dem bö-sen König unerreichbar war, in die Hände kom-men mußte. Dis war also eine göttliche Klug,heit, und wenn noch etwas den entarteten Mannzur Besinnung bringen konnte, so mußte es einsolches Sendschreiben seyn.— Gewiß, Gott läßtes seiner Seits an nichts fehlen, weil cr am Todeselbst des bösesten Sünders keinen Gefallen hat,
wie
S. Ap. Gesch. 2, 2z. Kap. 4, 28. Off. iz, 7.
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