und Belehrung des Geistes abgefaßt, worin erals Prophet dem bösen Sohn jenes frommen Kö-nigs sein Urtheil und endliche Strafe verkündigt,die auch in allen Puncten über ihn gekommen ist.Konnte doch auch ein Elisa dem Hasael, als erihm anzeigte, daß er König in Syrien werdenwürde, auf ähnliche Art vorher sagen, was er als-dann für Druck und Grausamkeit dem VolkIsrael zufügen würde. 2 Kön. 8,12. iz. Und die-ser Brief des Elias an Ioram ist eben so merk-würdig, weil er ein klarer Beweis der propheti-schen nicht Ahnung, sondern gewissen Kennt-niß ist. Nur mußte er dem König absichtlich erstvors Gesicht kommen, als er schon in der Bos-heit so zugenommen und alle die Unthatcn verübthatte, welche ihm die gerechte Strafe des Him-mels zuzogen. — Und wenn jener Prophet zu Be-ikel 1 Kön. iz, 2. Jahrhunderte vorher den KönigIosia mit Namen nennen und seine Handlungenerzählen konnte: ja wann Iesajas eben dis beymKönig Cyrus gethan hat, Ies. 44, 28. Kap. 4;,1. folg. so konnte es vielmehr ein Elias thun, dermit dem Ioram als Kronprinzen zugleich lebte,
obschon
") Hasael wollte zwar jenes Wort des Propheten nichtglauben , und nickt gcsteben , daß er einst so übel ban-deln konnte, und doch geschalt es zulegt, und die An-lage zur Grausamkeit brach in Tbar aus. Wie daSdamalige Kricgsrccht oft auch Grausamkeiten hervor-brachte, die uns jelzr kaum glaublich sind.