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1,2 (1806)
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hxit mich nicht für unfehlbar. Das aber befrem-det mich in etwa, — ich berge es nicht. — daß meindort geäusserter Begriff von der künftigen langenund glücklichen Weltzeit, den ich, wie ichuieyne, aus der Bibel genommen, und auch mög-lichst bewiesen habe, bisher von niemand ge-prüfct worden ist. Ein Recensenl meiner Schrift

— denn mehrere kenne ich nicht— hat es, wieviel anderes kritisch und exegetisch Neues, dasdarin steht, mit keinem Wort berühret. Und dochtraue ick meinen grammatischen und exegetischenBeweisen, wobey ich die Vernunft und die Be-hauptung der Philosophen aus meiner Seite habe,alle Starke zu. Dis aber müßen Andere prü-fen, die Denker und Freunde der Wahrheit sind,und als Theologen und Weltkenncr in die hehrenPlane des Ewigen in etwa einzudringen im Stan-de sind. Ist mein Begriff hier biblisch, undalso wahr und richtig, so wird er in Zukunssteben das in de? Chronologie seyn, was jetzt derfünfte Welttheil in der Geographie ist, derauch vor wen: g Iahren erst entdecket ward. Glaubtman ja dermalen — wer nämlich die Bibel nichtfoltern will— aus Offenb. 2-0. die erste Aufer-stehung, worin man sonst Ketzerei) fand. Nichtweniger hatte ich erwartet, daß man meinen Be-griff von dem Zwcckder Versu ch u n g Abrahams

— den man jetzt frech der Schwärmerei) beschul-digen darf — desgleichen meine Aufhellung überdie Rechtmäßigkeit der Kriege Israels mit denCananitern (worüber so viel geschrieben und ge-tadelt ist) einer genauen Prüfung würdigen möch-te: aber auch dieses ist nicht geschehen. Da ichindessen weiß, daß ich zur Ehrender Bibel schreibe,so hoffe ich, daß das mir künftig noch werde, wasich bisher nicht sah. Ich wills daher den Recen-senten und Bücherrichtern zur genauen Prüfungbeßcens empfohlen haben.

Was ich in diesem 2ten Stücke S. 2Z. schreibe,

soll