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1,2 (1806)
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In Bezug auf das vorige Stück muß ich mitVergnügen bemerken, daß der Holl. ProfessorMüntinahe, den ich als einen Denker kenne, inseiner OskcUieäsriis äso iVIerrfcUUeiä — so wieich mit Hieronymus und der Kirche seiner Zeit, jamit den Neuern Theologen und Astronomen thue — ^die Schöpfung des Weltalls nach Mösts Text ei-nige Zeit v o r der j e y i g e n Bildung oder Ausbist 'dung der Erde setzt. Wie auch, daß er die Frucht «des Baumes im Paradies für giftig hält, so daßdas r Mos. 2. ein Wa r n u n gs v e r b o t h wäre, !wo man bisher bloß ein Probgesetz sah. — Was den iFluch der Erde betrifft, wovon ich auch dorten 'sprach, der ist sichtbar nichts anders als die Mühe >des Ackerbaues nach dem Sündenfall (i Mos. z, !17-7y.) welche Strafe des Vergehens Adamsward. Denn das Heb arura, (verflucht) das dortVom Acker steht, Haidas Griechische arura (Acker- ifand) veranlaßt, welches Wort Kadmus aus demOrient mitbrachte, vgl. i Mos. 4, 12. wo es erklärtwird. Zwar steht vorher srur auch von der sSchlange oder dem Teufel, aber das scheintschon die abgeleitete Bedeutung. Denn der waranfangs gut wie alles, jetzt aber crzböse und >unfähig der Bearbeitung, und eben daher ist erverflucht, weil er u n bessert ich ist und esaus Stolz bleiben will. Heb. 6, 8- steht sein undaller Sünder Urtheil.

Ich kenne keine vndere Orthodoxie als dieBiblische, weiß aber freudig, daß der Begriff,den ich von Glaubenssachcn aus der Bibel schöpfe,der Glaube der Apostolischen Kirche ist. Ichkümmere mich daher so wenig um die Neologcn,als um die steifen Orthodoxen , die gar nicht for-schen wollen, wie doch jedes Pflicht ist. Und ichlebe auch in diesem Sinn meines Glaubens,der mir gewiß ist. Doch bin ich in allem vorsich-tig, und halte bcym redlichsten Suchen nach Wahr-heit '