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geheuerer Stark? erhalten, indem er dem aus Natron und dephko-gistisirttr Salzsäure besehenden Mittclsalze ^ Schwefel zusetzte. Alleindie E'uizündlichkcit dieser Mischung bei dem Ausameureiben erlaubtihre Anwendung zum «vchicßpulver nicht. Mau bekommt das Na-tron entweder durch Verbrennen einiger Pflanzen, oder auch durchVerlegung d'? K vcbsalzes und deö Glaubersalzes, u. a. dieNatron in ibrm Bestandtheilen enihalten. S. Laugciisalz.
Nicderjchlagen fpracipiter) heißt einen aufgelösten Körperdurch ch'ülse cnir zngesczten andern Substanz von seinem Aufld-sungSwiitc! irenuei'. So wirb auf dem nassen Wege der Kalk auSder Salpetersäure durch das Kali niedergeschlagen; und das mitSchwefl verbundene Eisen wird bei dem Schmelzen durch hinzuge-fügtes Blei, zu dem ersterer mehr Neigung hat, von demselben ab-gesondert, Man siehet leicht: daß dieser Prozeß sich auf die gegen-seitige V c r w >' n d scl> a s t der Körper gründet, je nachdem eine Sub-stanz eine größere Neigung zeiget, sich mit einem als mit einem an-dern Körper zu verbinden. Wird z. B. eine Mischung von Kupferund Zinn nur dem Doppelte» ihres Gewichtes Salpetersäure über-gössen, so wird das Kupfer von derselben aufgelöst, während dasAinn sich orvdirt, und unaufgelöff zu Boden fällt. Im Kleinenkau« man auf diese Weise das Kupfer aus dem Glockenmctall schei-den, indem man die Auflösung stark mit Wasser verdünnt, undatzendes Kali hinzu tröpfelt. Man erhält dadurch das Kupferorpd«slS einen blauen Nicderschlag. Dieselbe Scheidung deS Kupfersaus dem Glockcnmetalle haben die französischen Chemiker, Pelle,tier, Vauguelin, August, Liege, Dean nett» undS ocqu et auch auf dem trocknen Wege im Großen zu bewirken ge-sucht; S. Scheidung, Auch durch Eisen wird das Kupfer aus al-len Säuren in metallischer Gestalt niedergeschlagen; ein gleiches ge-schiehet mit andern Metallen, deren Aufzählung uns aber hier zuweit von unserm Zweck entfernen würde. Noch einiges dahin gehö-rige wird man Artik. N?ah!vcrwauds-Äaften finden.
Nickel (Ißileel) ei» von Cronstadt 1751 zuerst endccktcsMetall von wcißgraucr Farbe und körnigem Bruch, daS sehr festund wenig dehnbar ist. Es ist sehr feuerbeständig und eben so streng-flüssig, als das Eisen, mit dem es auch gewöhnlich verbunden inder Na'ur vorkommt. Man findet es jedoch auch häufig mit Arse-nik , Kobalt und Schwefel vermengt. Wie das Eisen wird auch dasNickclmctall vom Magnet angezogen; man hat aber noch nichtgenau bestimmen können, ob^ diese Eigenschaft dem reinen Nickel,oder nie!» vielmehr dem so äusserst schwer von ihm zu scheidendenEisen zukomme? Sein spezifisches Gewicht ist nach Brisson 7,^07noch Bergmanns Untersuchungen aber y.ZZZ.
Nslhachse (kuux essieu) bestehet aus einer Mittelachse und