Mun
Bei der Sachsischen Artillerie haben die vierpfündigen undleichten achtpfülldigen Kanonen ebenfalls Protztasten; die schwe-rem Achtpfnnder und die Zwdlfpfnndcr hingegen, erstere 2 undletztere Z MnnirionSwagcn. Diese bestehen aus einem bretternenKasten von 12 Fuß 4 Zoll Lange, 22 Zoll hoch und 22^ Zoll weit.Seine Seitenwände sind aus 2 Bäumen (riäelle«), p stehendenRiegeln (epars montan«) und den Schwungbäumen (brau-carll«) zusammengeietzr. Die Decke ist II Zoll hoch, mit starkerLeinwand überzogen und mit rother Firnißfarbe angestrichen. Einsolcher Wagen enthält: 11 Kasten zu 8 Kugelschuß;
5 — — 8 Kartetschen,2 — — 10 Trauben.
Jeder Achtpfüuder hat 2 dergleichen Wagen.
Ein Wagen zu dem Zwvlspsünder enthält:
6 Kasten, jeder mit 10 Kugelscbuß,Z — — — 10 Kartetschen,1 — mit loTrauben; und werden Z dergleichen Wagenans jeden Zwolfpfünder gegeben.
Der Muniiivnöwagen zu der achtpsündigcn Haubitze hat ei-nen iz Fuß Z Zoll langen, 24 Zoll weiten und i i Zoll tiefen Ka-sten, der 7 Zoll tiefe und t> ^ Zoll weite Fächer zu 5-0 Granatenund 18 Kartetschen - Büchsen. Ein anderes besonderes Fach istfür die Pulverpatronen eingerichter.
Zu den sechzehnpfündigen Haubitzen ist der Wagen rz Fuß6 Zoll lang , iz Zoll hoch und 24 Zoll breit. Er enthält 25 Gra-naten . 20 Kartetschen und 45 Ladungen.
Die Mdrser haben ähnliche Wagen; nemlich die zwei unddreißigpfündige z, und die vier und zwanzigpfündigc zwei, diezusammen für jeden Mdrser üo Bomben führen. Der Wagen deszwei und dreißigpfündige» Mörsers ist i z Fuß 2 Zoll lang, 2rZoll hoch und 24 Zoll weit; der Wagen der vier und zwauzigpfün-digen MörserS ist nur 12 Fuß 8 Zoll lang; 15 Zoll hoch, 21Zoll weit.
Die Jnfanteriepatronen werden ans einen Korbwagen, mitahnlicher leineruer Decke in 21 Kasten gepackt, jeder zu 720 Pa-tronen. Ueberdieses ein Faß mit 5672 Flinten- und 294 Pistolen-stcinen. Ein Kavallerie - Patronenwagen enthalt 7 Kasten Kara-biner.Patrone» zu 840 Stück, und 14 Kasten Pistolen-Patronenzu 864 Stück; nicht minder 1 Faß mit 1024 Karabiner- und 2z8vPistolensteinen.
Weil man bei der franzosischen Artillerie die oben beschriebe-nen Mnnitionswagen zum Marsch über die Gebirge und zu denSee.Expeditionen nicht für zweckmäßig hielt; hat man statt ihrerzwciraderige Lciterkarren verfertigen lassen, ans den die Muni-tion in ähnliche Kasten, wie bei der Sächsischen Artillerie, trans-portirct wird. Diese Kasten sind für alle Gattungen Geschütz 27I