Met
U"e aNstarre der Geschütze s sspaiszsnrüu lklsta?) wird tbeilödurch die Güte uud Zähigkeit Veö zu dem Guß angewandten Me-talls , theils aber auch durch die mit dem Geschütz zu erreichendenSchußweiten, folglich durch die Starke der Pulverladiingcn be-stimmt; und umgekehrt hängen diese leztern von der Schwere undMetallstärke der Geschütze ab. (S. Ladungen) Schon oben sind( Artik. Araft des Pulvers) die Gesetze erwähnt worden, »achwelchen daS entzündete Pulver in eingeschlossenen Räumen wirkt,und denen zufolge man daS Verhältniß des Drucks gegend i e Wan d c ein e s G eschüt ze s der Fläche der lezterngleich setzen kann. Die in dieser Hinsicht i. o. angeführtenVersuche des Grafen von Rumsord erweisen: daß sich beikleinen Mengen entzündeten Schießpulvcrs, dieden sie einsä> liesscnden Raum n n r zumTheil a n fü l-lcn, die ausdehnendc K ra f t w i e j en e Q u a n t i ta c enverhalt; daß aber dieses Verhältniß in einem un-endlichen, bis jezt noch nicht genau bestimmtenGrade wächst, sobald das Pulver den größten TheildesRaumes erfüllet, in welchem es verschlossen ist.Selbst bei andern erpansiblen Flüssigkeiten , wie z. B. die at-mosphärische Luft :c. wachst die elastische Kraft nur bis zu einembestimmten Punkte mit der Dichtheit ; über diesen Punkt hinausaber finden ganz andere und größere Verhältnisse statt. Nun wirdbei einer größer» Menge entzündeten Schießvulvers die Hitze,und daher» nothwendig auch die Elasticität betrachtlich vermehret;folglich erfordern größere Ladungen eine in demselben Verhältnißwachsende Metallstarke. Es ist aber bei Bestimmung der lezternin den frühern Zeiten eine Pnlverladnng angenommen worden,die dem Gewicht der Kugel gleich war, und der zufolge man dieMetallstarke am Stoß auf iZ Kaliber sezte, sie aber auf i Kugel-durchmesser verringerte, als man schwächere Ladungen von ß Ku-gelschwer zu gebrauchen ansieug. Die Verminderung der Lädniigauf die Hälfte, und nachher bis auf k des Kugelgewichtes mußtenothwendig eine gleiche Verminderung der Metallstarke zur Folgehaben, in Rücksicht weicher man nach Scheel ( sslomoir. ckKrtil.)folgende Tafel bekommt:
Kaliber
derKanonenin
Pfunden
Knbik-Wurzelnder Kaliber^»Berechnimg derKngeldurchmesserund der Metall-starken
Qnadrarwiirzelnder zugehörigenKugeln; oderVerhältniß desWiderstandes desMeralls
I,L00O
!,vooc>
3
1,4422
I,7Z2O
2,5874
2,OOO0
Mctailjtärke »ach denZVerhaltnißzahlen d.^Widerstandes, d.Me-jtallstärke d. 24 Pfüu-Zders in looTh ilcheiizzu m Grun de geleit, ic>,2r «
v'Z5
0,40 Z