Druckschrift 
2,1 (1808) K - O
Entstehung
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201
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Met so 7

die leztern zersezt, wenn sie nicht vorher mit Wasser verdünntwerden oder wenn man nicht Merallorydc gebraucht, die dieseWirkung nicht äusser». Sind die leztern mir einer betrachtlichenMenge Sauerstoff verbunden, so lbsen sie sich nur in den Saurenauf, wann ihnen ein Theil des Sauerstoffes durch die Einwirkunganderer Körper entzogen wird. Die Metalle sind daher nurdurch eine bestimmte Menge Sauerstoff, der mit ihnen verbun-den ist, in den Sauren anflöslich. Dieser erforderliche Oxyda-lionöarad ist nicht allein bei verschiedenen Metallen in Rücksichtauf dieselbe Saure, sondern auch bei jedem Metalle für jede be-sondere Saure verschieden. Sowohl die orvdirte Salzsäure alsdas Schwefelkali und Schwefelnatron lösen alle Metalle ans; dochleztere beide blos mit Ausnahme des Zinks. So vereiniget sichauch dieser und das Gold nicht mit dem Schwefel, der, mit allenübrigen Metallen verbunden, die «5? chwefelmetallc ( Hulkuresmätülliques) bildet, die das Wasser zersetzen, und dabei gasför-mige Hvdrothionsänre entbinden. Man findet die Schwefel-m eralle sehr häufig in der Natur: die größere Menge der Erzebestehet daraus ; die leichtflüssigen Metalle werden durch die Ver-bindung mir Schwefel strengflüssiger, und umgekehrt. Durch denWärmestoff kann der Schwefel ganz oder zum Theil von den Me-tallen abgesondert werden, und man bedient sich dieses Mittelsim Großen , die Metalle durch die Rostung zu reinigen.

Alle Metalle lasse» sich, sehr fein zertheilt, leicht mit demPhoSphor vereinigen, wenn man sie in dem Augenblick, wo ersich aus der PhoSphorsaure entbindet, mit ihm in Berührung bringt.Er verlieret dadurch seine leuchtende Eigenschaft nebst einemTheile seiner Vcrbrennlichkeit, und bildet mehr oder weniger kör-,lichte, spröde, schmelzbare, oft durch einen bloßen Stoß entzünd-liche Körper, welche bei der Berührung des Wassersund der Luftsiinkcn und Phosphormetalle ( pllospkures mstalilguss )beißen. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die leztern auch vonder Natur erzeugt werden, und als Erze vorkommen, obgleichman bis jezt »och keine Beweise davon hat.

Mir dem Kohlenstoff sind ebenfalls mehrere Metalle durchdie Schmelzung in einer hohen , ihre Oberfläche erweichenden Tem-peratur. vereinbar. Sie verlieren dann ihren Zusammenhang,ihre Gestalt, Farbe, Geschmeidigkeit und Schwere, und erhaltenden Namen Kohlenstoffmetalle (L-wbures metailigueü ).Nachstehende Tafel d. Hrn. Trommsdorf giebt eine allgemeineUebersicht der Eigenschaften der gegenwärtig bekannten Metalle.