gewöhnlichen Fenerballen, zerrissen, senden? mit stärker» Ladungenauf herrachtliche Weiten getrichen werden kennen. Wenn inan siejedoch ane den Mörsern werfen will, muß man sieh immer kleinerElevat'oiien bedienen, damit die Leuchtkugeln nicht rief in dieErde schlagen, sonder» daö Terrain um sich her desto besser er-leuchten.
Licht (IllMlöre) ist bekanntlich die objectine Ursache: daß wirdas Dasein der Körper um uns her durch das Gesiebt bemeiken.Es wird entweder unmittelbar oder unter gewissen Umständen—durch die Erhitzung, durch die Elektricität :c. aus den Körpernentwickelt, und ist sehr oft mir Warme begleitet.
Einige Naturforscher haben daher den Lichtstoff für eine ei-genthümliche Materie, andere haben ihn für den sich frei bewe-genden Warmestoff gehalten; noch andere haben ihn endlich fnrEtwas znsammengeseztes angesehen, und es ist sehr schwer, wonickt unmöglich, hierüber mit Gewißheit zu entscheiden. Der Um-stand , daß nicht bei jedem Leuchten eine hohe Temperatur startfindet, scheint sehr gegen die Behauptung zu sprechen: daß Lichtentbundener Wärmestoff sei. Allein , es ist auch nicht minder wahr:daß immer Licht entstehet, wenn die Warme sehr beträchtlich ver-mehret wird.
Bei sehr vielen Natur-Erscheinungen zeiget daS Licht eine»wesentlichen Einfluß. Pflanzen, welche kein Licht haben, behal-te» häufig eine bleiche Farbe, obgleich nach den Erfahrungen dcSHr. Hnmb old andere Pflanzen in einer Tiefe von aoo Klafternkeimten , Blätter trieben und blnheten; ja eine Flechte ( l.ictrsnverticillatus blumd.) ansschliessend im Innern der Gebnrge z»;wachsen scheint und daselbst grüne Keime treibt. Wahrscheinlichzogen diese Pflanzen-Arten den sie zu färben nöthigen Lichtstoff ausverschiedenen Gasartcn. Denn, bekanntlich wenden sich anderePflanzen beständig nach der Sonne und junge Zweige neigen sichgewohnlich dahin, wo daS meiste Licht auf sie fällt. Grüne Blät-ter entwickeln im Sonnenlichte Sanerstvffgas, das im Dunkelnbei einem gleiche» Wärmegrade nicht geschiehet.
Das Lickt mag nun eine selbständige Materie sein , oder durchandere Substanzen hervorgebracht werden; die ane»kannten Er-scheinungen desselben sind: daß es sich nach allen Seiten gleich,sonnig verbreitet, daß es von einigen Korpern aufgenommen undhindurch gelassen wird, die deshalb durchsichtige heißen z daßhingegen andere Korper, die undurchsichtigen, das Licht ver-schlucken und seine freie Bewegung hemmen. Die Bewegung desLichtes selbst geschiehet mit einer für die menschlichen Sinne un-meßbaren Geschwindigkeit: diese vcrhält.sich zu der Geschwindig-keit womit unser Erdball die Sonne umkreiset, wie rozio zu i;zu der Geschwindigkeit der Arendrehnng der Erde wie ffg.zZZy zu r;und zu der Geschwindigkeit deS Schalles wie y/sxz^o zu l mehr