Druckschrift 
2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
156
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Leg

Kaliber LegiruugZ aufZ der PfundKupfer,

Geschütze

Pfund

LadungPfund

Dauer d. Vers. Z

I S^üsse A! bisöaS ^ ^'Geschütz

un- Inl brauch- Allembarward

harten im Lager Z

Eindrückewaren unbcscha-diget

11 ^zylindrische Kamer zu?8 zol li ger Mc > ^ ^ ^ Würf. ijfj 8 LothZ

7,6 )legclf. Kammer zu 100?Z,g>Würf. geringere Lad.)

li zylindrische 12 Würfe unbeschä-Kammer 1 ch diget»l2 zochgei ..-r s nach 8 Würfe» nnbranch-I Kammer >1^ bar.

DaS Geschütz ward für unbrauchbar gehalten, wenn die Er-weiterung des Rohres im Pnlversack, und an der Stelle, wo dieKugel liegt, die leztere ganzlich ans der Richtung brachte, daßsie endlich durch die wiederholten Anschlage in der Seele zerstoßenward, und Stückweise heraus kam. Gleich den von Antoniangeführten Erfahrungen, waren auch die gegenwartigen blosmir, aus neuem Metall gegossenen Kanonen angestellt; ein Fall:der im allgemeinen nur selten statt findet, weil bei dem Giessenneuer Geschütze gewöhnlich alte, unbrauchbar gewordene Kanonen,so wie die abgeschnittenen Verlohrnen Kopfe nebst dem Wolf undden Gerinstücke» der vorhergehenden Güsse, angewendet werden.Es wurden aus diesem Grunde im Jahr 1802 zu Hannover Ver«suche mit Kanonen angestellt, die man aus altem Geschütz gegos-sen und die Legiruug durch hinzugeseztes Zinn dergestalt eingerich-tet hatte, daß sie iZ pro <W° Zinn enthielt, wobei das Ganzenoch durch ^ reines Kupfer und Zinn angefrischt ward. Die vierteKanone jedoch war früher gegossen, und enthielt weniger Zinn inihrer Mischung. Bei Untersuchung der Verlohrnen Köpfe der dreineuen Kanonen hatte das Metall 5 bis 6 Ct. Cohäsion und 12^Härte; während eine völlig reine Metallmischnng bei derselbenHärte eine fast um das Dreifache stärkere Cohäsion hatte. Alsman nach dem Schießen die Kanone NR 2 aus einander sagte;zeigten blos die Querschnitte der Traube und des Ansatzes amBoden ein gutes Metall, alle übrige Stücken bis zu den Kopf-friesen hatten nicht nur keine chemische, sondern nicht einmal einemechanische Verbindung des Kupfers und Zinnes, sondern warfaserig und wie von Zinnglanz überzogen; 6 bis 7 Cent, war derhöchste Grad seiner Cohäsion, die bei dem Querschnitt der Traube2v Cent., und bei dem des Ansatzes am Boden 12 Cent, betrug.