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2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
149
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Leg Z49

stand zu leisten, oder sie sind zu theuer, und wurden wegen dererforderlichen großen Menge dem Staate einen unerschwingba-reu Aufwand verursachen. Wiederholte Versuche über die Dauerund den Widerstand der einfachen Metalle sowohl, als ihrer Zu-sammensetzungen (S. Dauer) haben demnach nur das Eisenund das Kupfer übrig gelassen, von denen jenes für sich allein unddieses mit andern Metallen verbunden, in den Stückgiessereienangewendet werden können. Um nun aber das wahre Verhältnißdieser Merallmischungen zu bestimmen, giebt es kein anderes Mit-tel , als verschiedentlich legirte Meralle mit einander zu vergleichenund alsdann aus diesen Vergleichungen ein Resultat zu ziehen,indem man zugleich das von einem , bei häufigem und anbaltcndenGebrauch gut und dauerhaft befundenen Geschütz, genommene Me-tall denselben Proben unterwirft. Die meisten Erfahrungen in Ab-sicht derEigcnschaften vcrschiedenerMetallgemischc hatHr. Achardin Berlin angestellt, indem er Cylinder von 0,5 Zoll im Durch-messer , und nach Beschaffenheit der spezifischen Schwere von 4bis b Zoll Lange goß, so daß die Schwere der Legatur ) Pfundbetrug. Alle Metallen waren möglichst gcreiniget, und der,stegulus^ntiincmii durch die Verpuffung des rohen Spiesglanzes mir Sal-peter und Tartarus erhalten. Zu Untersuchung der Härte undDehnbarkeit des Metalles wurden aus der Mitte jener CylinderKugeln, von o,Z Zoll Diameter gedrehet, auf welche Hr. Ach ardeinen 7 Pfund zyK Lotb schweren Hammer von verschiedenen Höhenherab fallen ließ,' und die Größe der Eindrücke nach Theilgendes Durchmessers der Kugel maaß. Zu Prüfung der Cöhäsionward ein o,8ö Linien starker Cylinder einmal bei 2 Zoll Lange durchei» angehangenes Gewicht zerrissen, und das andere mal, hori-zontal auf zwei, Z Zoll entfernten Unterlagen, liegend, zerbrochen.