Druckschrift 
2,1 (1808) K - O
Entstehung
Seite
137
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Las

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Sezt man nun das Verhältnis! der Schwere des Eiclien-M'd Kiefern-Holzes wie 8450 zu 5502; so wurden FranzösischeLasteten von Eichen- und Kiefern - Holz, mir Ausschluß der Na-her, zu denen das leztcre Holz nicht anwendbar ist, wiegen:

die zwölfpfündiqe Kanone 8st5 Pfund " ,Z Pfund

Weil die gewöhnlichen Lasteten der Battericstückcn den la-denden Artilleristen immer noch der Gefahr auSsczt, durch dieSchießscharten getroffen zu werden, gegen welche Gefahr er beiden Französischen Walllaffeten gesichert ist, mit denen manohne Schießscharten über eine -z Fuß hohe Brustwehr feuernkann; hat der Vrigadechef La von der Französischen Artil-lerie durch die ercentrischen Nader jenem Nachtheil abzuhelfen gc-sucht. Diese Rader haben die Nabe nicht, wie gewöhnlich, imMittelpunkt, sondern zwei verschiedene Radien von r8 »nd40 Zoll stg- Stehet nun das Rad auf seinem

großen Halbmeßer, kann man mit der Kanone ohne Schießscharteüber die Brustwehr schießen. Durch den Rücklauf aber sinkt dasGeschütz auf den kleinen Halbmesser der Räder herunter, undkann mit völliger Sicherheit hinter der Brustwehr geladen wer-den. Dies ist nicht allein ei» sehr wesentlicher Vortheil bei denLasteten der Battericstücken überhaupt; sondern macht sogar dieohnedem etwas künstlichen Walllaffeten ganz entbehrlich. Wirk-kich fanden diese ercentrischen Räder bei einem 1787 zu Metz an-gestellten Versuch vollen Beifall, obgleich nicht zu langnen ist: i)daßes einige Schwierigkeit verursacht, die Laffcte an die Brustwehrzu bringen, weil man sie auf den großen Halbmesser der Rädererheben muß; 2) daß die Kanone auf eine Seite hängt, sobaldman nicht die Räder mit der äußersten Sorgfalt auf die ncmli-chen Speichen stellt; Z) daß die Kanone nicht weit genug zurück,kommt, um an der Brustwehr den Wischer und Setzer in dasRohr bringen zu können; 4) daß man endlich zum Transportder Lastete noch besonders gewöhnliche Räder haben muß, weildie ercentrischen nicht dazu taugen. Den erster» beiden Nach-theilen kann man dadurch abhelfen, daß man sich l Fuß länge-rer Handspcichen bedienet, und die gleichen langen correlpondisrenden Speichen beider Räder durch "die Farbe von den übrigenunterscheidet, wo sich dann die Lastete vermittelst einer unter derStirn angebrachten Wagenwinde leicht gleich hoch stellen läßt»Um Raum für die Stange des Setzers oder Wischers zu bekom-men, wird eine hölzerne Rinne oder Röhre in die Brustwehr ge-schoben , in welche die Stange mit ihren! untern Ende hinein ge-het. Es bleibt demnach nur der Transvort übrig, zu dem dieercentrischen Räder untauglich sind, Gasse di schlägt hier

Eichenes Holz Kiefernes Holz

die achtpsnndigedie vicrpfnndige

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